Überwintern 2025/26 – Teil 7

08.03.26 – Palos de la Frontera, Spanien

Nachdem ich gestern zu Lidl einkaufen war, bin ich wieder zurück nach La Rabida auf den Parkplatz am Kolumbus-Museum gefahren. Gegen 23:30, ich war schon im Bett, fing draußen der Terror an. Viele aufgemotzte PKW, die laut knallend (Fehlzündungen) über den Parkplatz bretterten. Solche PKW sind in Deutschland bestimmt nicht zugelassen, ich denke auch in Spanien nicht. Als das kein Ende nahm, bin ich dann „geflüchtet“ und wieder oben in der Nähe der Säule „Denkmal der Entdecker“ in den Park gefahren, in dem ich vor zwei Tagen frühmorgens von der Polizei geweckt und weggeschickt wurde. Im Park gibt es eine Heremitage „Casa Hermandad Nostra Senorade los Milagros“. Von hier sehe ich mir in dert Nähe das Kloster von außen an, in dem Kolumbus eine Zeit gelebt hat und die Entdeckersäule.

10.03.26 – Kolumbus-Museum und Isla Mayor, Spanien

Heute Morgen nach dem Frühstück geht es wieder runter auf den Parkplatz am Museum. Der Besuch des Muelle de las Carabelas (Kai der Caravellen) ist sehr interessant. Dort liegen Nachbauten der drei Schiffe, mit denen Kolumbus 1492 nach Amerika gesegelt ist, was für ein Abenteuer mit solchen Schiffen (das Größte ist 23,6 m lang, 7,90 m breit) den Atlantik zu überqueren. Man kann alle drei Schiffe (Niña, Santa Maria und Pinta) besichtigen. Auch ist gegenüber der drei Schiffe ein kleines Stück damaliges Amerika aufgebaut mit Hütten etc. Nach dem Museumsbesuch – übrigens für Rentner nur 1,50 € sonst 3,50 € – geht es dann 100 km Richtung Sevilla auf einen kostenlosen Stellplatz im kleinen Städtchen Isla Mayor, welches nicht sehr sehenswert ist.

11.03.26 – 15.03.26 Rota, Spanien

Nach der Runde mit Tommy im wenig attraktiven Ort Isla Mayor geht es über den Umweg über Sevilla – es gibt keine andere Brücke über den Fluss – 160 km nach Rota.
Hier waren Lothar, Dieter und ich bereits vor zwei Jahren und da es mir gut gefallen hat, bin ich hier wieder gelandet. Parken/Übernachten kann man sowohl auf dem weniger schönen Stellplatz, auf einem weiteren Stellplatz um die Ecke sowie auf den Parkstreifen an der Straße. Ich entscheide mich erst für Letzteres, weil ich hier ziemlich alleine bin. Man kann hier sehr schön durch das daneben liegende Pinienwäldchen spazieren oder auch runter zum Strand laufen. Mal sehen, vielleicht bleibe ich hier zwei, drei Tage.

Heute Morgen ziehe ich mal wieder um. Da es an der Straße doch recht laut ist und mein Camper immer wackelt, sobald ein größeres Fahrzeug vorbeifährt, fahre ich auf den zweiten nahen Stellplatz, auf dem bereits einige Camper stehen. Jetzt in der Nebensaison ist der Platz kostenlos, Ver- und Entsorgung ist um die Ecke auf dem anderen Stellplatz. Hier ist es ruhiger und ich kann mein mobiles Solarpanel aufstellen. Da ja jetzt schönster Sonnenschein ist, werden meine Akkus und die Blackbox gut wieder aufgefüllt. Hier werde ich voraussichtlich bis Sonntag bleiben um mein neues Video zu schneiden.

16.03.26 – Benalup-Casas Viejas, Spanien

Heute Morgen erst mal zu Aldi einkaufen, danach geht es etwa 80 km vorbei an Cadiz und Puerto Real nach Benalup-Casas Viejas. Hier gibt es einen kostenlosen Stellplatz mit Ver- und Entsorgung, was ich morgen früh machen werde. Auf dem Platz laufen zwei Hähne mit ihren Hühnern frei herum und Tommy versucht sie immer zu jagen.

17.03.26 + 18.03.26 – Barbate, Spanien

Nach dem Ver- und Entsorgen heute Morgen geht es etwa 30 km Richtung Meer nach Barbate. Da der offizielle Stellplatz dauerhaft geschlossen ist, bin ich wieder auf dem Sandplatz am Ende der Strandpromenade gelandet. Es ist sehr windig und ich habe bereits im Camper alle Oberflächen mit einer leichten Schicht Sand bedeckt. Daher werde ich wohl doch schon entgegen meiner ursprünglichen Planung bald weiterfahren.
Auf der Strandpromenade entdecke ich einige schöne Mosaike, die meiner Meinung nach beim letzten Besuch vor einem oder zwei Jahren noch nicht da waren.
Am zweiten Tag kommen Tommy und ich leider in einen heftigen Regenguss.

19.03.26 – Los Barrios, Spanien

Heute Morgen flüchte ich noch vor dem Frühstück aus Barbate. Es hat in der Nacht und auch noch am Morgen so stark gestürmt, dass der ganze Van extrem gewackelt hat. Beim kurzen Spaziergang mit Tommy über die Strandpromenade mussten wir durch den Ort zurücklaufen, weil der Sand auf der Promenade so stark ins Gesicht blies. Also fahren wir direkt danach etwa 70 km ins Landesinnere nach Los Barrios auf einen kostenlosen Stellplatz. In der Nähe kann man schön durch einen kleinen Park laufen, dessen Wege plattiert sind, sodass man dort auch bei Regen laufen könnte, der ja zwischendurch immer mal wieder fällt und noch stärker werden soll.

20.-21.03.26 – Ronda, Spanien

Am Freitag fahre ich von Los Barrios 150 km über Estepona vorbei an Ronda zu einem Stellplatz im Landesinneren, der schön und preiswert ist. Leider ist die Fahrt dorthin vergeblich, weil dort so gut wie kein Internet ist, man muss sich über einen QR-Code einbuchen, was bei mir nicht funktioniert eben wegen des fehlenden Internet. Also geht es 40 km zurück nach Ronda. Mit 24 €/24 h nicht preiswert aber mit Strom, hier kann ich gestern mein Video für heute zu Ende schneiden.

22.03.26 – Torrox Costa, Spanien

Heute geht es 150 km wieder zurück zum Meer nach Torrox Costa auf den kostenlosen Parkplatz in der Nähe des Leuchtturms, wo ich bereits mehrfach gestanden habe. Unterwegs kann ich für 1,759 € tanken, die spanische Regierung hat irgendwas gegen die hohen Preise übernommen, vorgestern lag der Preis noch bei fast 2 €. Hier werde ich in den nächsten Tagen Tommy zu Armanda, einer netten niederländischen Hundefriseurin, bringen. Heute Nachmittag treffe ich einen sehr netten Namensvetter, der mich aus Youtube kennt. Er läd mich zum Essen ein und wir haben sehr nette Gespräche mit vielen parallelen Ansichten.

23.03.26 – Torrox Costa, Spanien

Heute ist uns das Wetter freundlich gestimmt, trotz Vorhersage mit teilweiser Bewölkung strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Ich habe mal wieder ein wenig umgeparkt direkt neben Klaus, den ich ganz am Anfang meines Vanlifes in Norddeutschland besucht hatte und der jetzt aber hier in Torrox Costa schon sehr lange steht und schon fast heimisch ist. Jetzt kann ich vom Fahrersitz durch mein Dinette-Fenster direkt aufs Meer schauen. In der Nähe am Strand gibt es einen Felsen auf dem sehr oft eine kleine Kolonie Kormorane sitzt.

29.03.26 – Torrox Costa, letzter Tag

Heute letzter Tag in Torrox Costa. Mit meiner Erkältung geht es bergauf. Das Wetter ist traumhaft, wenn auch sehr windig, mir ist schon zweimal das externe Solarpanel weggeflogen, Gott sei Dank ohne einen Schaden. Der Wind ist allerdings recht kühl. Neben mir die Uschi – Freundin von Klaus – verkauft selbstgemachte Ketten und Glücksbänder, außerdem sammelt sie kleine Aloevera-Pflänzchen, topft sie ein und verkauft sie dann. Morgen werde ich dann aufbrechen und weiter Richtung Norden fahren, obwohl ich dazu eigentlich keine Lust habe angesichts des Diesel-Preises in Deutschland. Unsere Regierung ist ja nicht in der Lage den Mineralölgesellschaften Einhalt zu gebieten, komischerweise funktioniert das in anderen Ländern wie hier in Spanien. Am liebsten würde ich hier dauerhaft bleiben. Naja morgen erst mal Ver- und Entsorgen, Wäsche waschen und ein paar Dinge einkaufen.

30.03.26 – Roquetas de Mar

Heute Morgen gegen 10 Uhr geht es los, Verabschiedung von Klaus und Uschi, dann nach Adra an der A7 zur Moeve Tankstelle. Nicht zum Tanken, mein Tank ist noch fast voll, sondern Ver- und Entsorgen und Wäsche Waschen – Abwasser und Toilette kostenlos, Frischwasser je 22-30 Liter 1 €, Wäsche 14 kg 8,50 € und 4 € Trockner. Danach geht es weiter Richtung Almeria, in Aguadulce kurz hinter Roquetas de Mar bestelle ich in einer Apotheke zwei Medikamente, die morgen früh kommen sollen. Also etwas zurück nach Roquetas auf einen der beiden Parkplätze in der Nähe der Strandpromenade. Beim Spaziergang mit Tommy habe ich einen Blick auf die Sierra Gador, auf der noch Schnee liegt, naja es sind ja auch 2000er Berge dabei.

31.03.26 – Almeria

Da es mir heute entgegen meiner Erwartung doch kaum besser geht – übrigens danke für die Genesungswünsche – fahre ich heute nur bis zu einem Parkplatz in Almeria und werde hier mindestens zwei Nächte verbringen. Der Platz liegt direkt am Anfang der Strandpromenade.

02.04.26 – Almeria, Playa del Bobar

Soeben bin ich umgezogen vom Parkplatz auf einen Strandabschnitt jenseits des trockenen Flussbetts. Auf dem Parkplatz war es inzwischen wegen des Feiertags heute sehr voll und das wurde mir zu trubelig. Auf der anderen Flussseite gibt es auch noch einen nicht so vollen Parkplatz, von dem ein Weg am Strand entlang abgeht. Hier ist es herrlich ruhig mit direktem Blick aufs Meer, hätte ich schon früher machen sollen.

05.04.26 – Gabo de Gata

Heute fahre ich mal nach Gabo de Gata, um mir einen neuen Platz mit besserem Internet zu suchen. Der Parkplatz in Gabo de Gata – riesengroß und ziemlich leer – ist nicht sehr attraktiv und kaum Blick aufs Meer, außerdem miserables Internet trotz Nähe zum Ort. Der zweite Platz südlich des Flugplatzes, ähnlich dem in Almeria bot zwar ein paar Fotomotive doch schön war es da auch nicht. Also fahre ich dann wieder zurück zu meinem „alten Platz“ und erstaunlicherweise jetzt mit besserem Internet, sodass ich mein neues Video für heute 17:55 hochladen kann. Hier bleibe ich erst mal bis mindestens Dienstag.

07.04.26 – La Azohia

Heute Morgen empfängt uns der Tag mit einem schönen Sonnenaufgang aber auch mit vielen Wolken. Es geht dann heute etwa 200 km nördlich nach La Azohia, wo ich jetzt mit anderen Wohnmobilen auf einem Parkplatz an der Straße stehe. Der kleine Ort hat einen langen Strand, ein paar Restaurants und wenig Autoverkehr.

Soweit der fünfte Teil meiner Überwinterung 2025/26.

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Denkt auch an meine Stellplatzkarte, in der ich alle Plätze verzeichne, auf denen ich übernachtet habe.

Überwintern 2025/26 – Teil 6

17.12.2025 – Santa Luzia

Heute geht es mal mit Uschi nach Santa Luzia im Kreis Tavira. Dort kann man mit einer Schmalspurbahn durch die Ria Formosa zum vorgelagerten Strand fahren.
Der Parque Natural da Ria Formosa ist ein Naturpark um eine Lagune an der südportugiesischen Algarve. Die Lagune ist mit einer geschützten Fläche von 170 km² eines der größten lagunaren Schutzgebiete Europas. Die eigentliche Lagune umfasst 83,5 km².
Da aber in der Bahn keine Hunde zugelassen sind, laufen wir die 1,5 km hin und auch wieder zurück. Am Strand gibt es ein schönes Restaurant, in dem wir ein zweites Frühstück einnehmen. Danach sehen wir uns den Ankerfriedhof an, viele alte Anker halb im Sand vergraben. Der Strand selbst ist bis auf zwei Fischer menschenleer. Nach der Rückkehr zum Camper geht es dann noch nach Tavira zum Stellplatz, naja, wenn man enges Stehen auf einem kargen, vollen Sandplatz mag und dazu noch teurer als auf dem Camping Olhao… Mein Fall wäre das nicht.

24.12.2025 – Weihnachten in Olhāo

Gestern beim Einkaufen habe ich eine sehr sympathische Camperin Sabina aus Willich, meinem letzten Wohnort, getroffen. Witzigerweise hatte ich sie schon einmal an der Fähre nach Norwegen getroffen am fast anderen Ende von Europa, so klein ist Europa.
Am Nachmittag finden wir uns zwischen den WoMos zusammen zu Kartoffelsalat und Würstchen. Dabei sind Lothar, Uschi, Dieter, unsere lieben Freunde Eddi und Ulla und noch zwei weitere Paare, deren Name ich leider vergessen habe. Mit Musik und Gesang (Vorwiegend irische Lieder und Shanties) wird es ein schönes Weihnachtsfest.

12.02.2026 – Camping Mais, Olhāo

Nach einer wochenlangen Starkregen- und Sturmperiode, in der man hier nichts unternehmen konnte, heute endlich trocken und sonnig, ich hoffe es geht in den nächsten Tagen so weiter, zumindest die Wetter-App prognostiziert es so. Naja im Moment ist ja auch Winterolympiade, sodass man fast den ganzen Tag passiv Sport machen kann.

25.02.2026 – Lothar bekommt eine neue Markise

Lothar bekommt heute eine neue Markise, da seine alte verbogen war und sich nicht mehr komplett schließen ließ. Hier an der Algarve gibt es eine Firma „Campers First Aid“, die keine Werkstatt haben, sondern auf die Camping-/Stellplätze kommen und vor Ort reparieren. So wird heute seine alte Markise abmontiert und seine neue Thule installiert. Was mich nur etwas geschockt hat, ist der Anfahrtspreis von 390€ + der Arbeitspreis für 2 Personen und 1 Std. von 190€, also höhere Lohnkosten als in Deutschland – so geht eine Monopolstellung?!? Dieter wollte auch seine Markise erneuern lassen, die durch den Orkan verbogen worden ist, doch bei den Anfahrts- und Lohnpreisen hat seine Versicherung die Übernahme des Schadens abgelehnt.

04.03.2026 – Abfahrt und Fuseta

Heute geht es endlich wieder los, nach einer herzlichen Verabschiedung von Ulla, Eddi, Lothar, Dieter und Uschi geht es vorne an der Rezeption zum Bezahlen – 108 € für 10 Tage incl. Strom. Mein erstes Etappenziel liegt nur 12 km entfernt und ist Fuseta. Ich parke auf einen großen Parkplatz direkt an der Einfahrt zum Hafen und schaue mir den kleinen Ort an. Fuseta liegt direkt an der Ria Formosa, einem Naturschutzgebiet und Lagune, die nur durch einen schmalen Dünengürtel vom Atlantik getrennt ist.
Hier auf dem Parkplatz kann ich auch übernachten denke ich.
Später bemerke ich ein Schild (direkt neben dem Camper), das besagt, dass hier das Parken am jedem ersten Donnerstag und jedem zweiten Sonntag verboten ist (es sind Markttage auf dem Parkplatz). Da morgen der erste Donnerstag im März ist, muss ich umparken und stelle mich um die Ecke auf den Parkstreifen, der zum Strandcafé führt.

05.03.2026 – Fuseta und Huelva

Leider war die Nacht recht laut durch viele Fischerboote, die fast direkt hinter dem Camper aus dem Hafen tuckerten und zahlreichen Fahrzeugen, die über das Kopfsteinpflaster vor dem Wohnmobil fuhren. Heute Morgen sehe ich mir erst einmal den Markt an, viele Textilien und andere Nonfoodartikel und wenig Lebensmittel. Ich habe mir für 3 € eine Echeveria (Dickblattpflanze) für meinen Camper gegönnt.
Danach geht es nach Ayamonte (Spanien) auf der anderen Seite des Grenzflusses Guardiana. Der Parkplatz, den ich mir dort ausgesucht habe, ist komplett voll und fast mitten in der Stadt – sah auf dem Satellitenbild nicht so aus. Da auch das Wetter sehr trübe ist und es ständig nieselt, fahre ich direkt weiter nach Huelva. Dort im Einkaufzentrum erst einmal eine Datenkarte für den Router gekauft – 300 GB für 28 Tage für 20 €. Dann tanken für 1,499 €/Liter nach der Preiserhöhung und weiter zu dem Parkplatz am Columbus Museum – das Museum zeigt unter anderem drei Nachbauten der Schiffe, mit denen Kolumbius nach Amerika gefahren ist. Auf dem Parkplatz stehen schon einige Wohnmobile und man soll hier gut übernachten können.
Nachdem am Nachmittag schon Sperrgitter aufgestellt wurden, kommt die Polizei auf den Parkplatz und informiert jeden Camper darüber, dass wir den Platz räumen müssen, weil am nächsten Tag hohe Politiker zu Besuch ins Museum kommen unter anderem der portugiesische Präsident. Also fahre ich hoch hinter das Kloster auf ein Freizeitgelände, das nicht wie die Parkplätze davor mit Absperrungen versehen ist.

06.03.2026 – Punta Umbria

Gegen 7 Uhr, es ist noch dunkel, klopft es dann am Camper, zwei freundliche Polizisten erklären mir, dass ich hier bald wegfahren müsse wegen des Staatsbesuches und kontrollieren meinen Personalausweis. Also schnell alles sichern, überall ist Blaulicht, und Abfahrt in Richtung Punta Umbria an der Küste. Auf dem Weg dort hin entdecke ich ein anderes Freizeitgelände an einer Hermitage „Ermita Hermandad de la Santa Cluz 1984“ mit kleinen Nebengebäuden. Hier stehe ich fast ganz alleine mit ein paar Störchen, die hier herumlaufen. Morgen werde ich dann wohl noch einmal nach Huelva zu dem Museum fahren.


Soweit der fünfte Teil meiner Überwinterung 2025/26.

Den Rabatt nicht vergessen:

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Denkt auch an meine Stellplatzkarte, in der ich alle Plätze verzeichne, auf denen ich übernachtet habe.

Überwintern 2025/26 – Teil 2

01.10.25 – Plonévez-Porzay, Frankreich

Heute Morgen ging es zu erst nach Ploumanach, zu einer Bucht, in der eine kleine Insel mit einem Schloß liegt, die dem Schauspieler Dieter Hallervorden gehört. Die Insel soll aber verkauft werden, wer also 9,5 Millionen Euro übrig hat…
Dann ging es weiter über 2 Std. Fahrt in die Nähe von Locronan, das wir uns morgen ansehen wollen. Gelandet sind wir auf einem kostenlosen schönen Stellplatz.

02.10.25 – Locronan, Frankreich

Nach dem Frühstück ging es zu erst nach Locronan, einem Ort mit vielen mittelalterlichen Häusern und einer Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Der Ort war ein Tipp meiner Schwägerin und ihrem Mann, vielen Dank dafür. Der Ort ist nicht groß aber sehr eindrucksvoll war aber schon mehrfach Drehort für Serien und Filme unter anderem für den Film „Tess“ von Roman Polanski. Auch Teile der Fernsehserie Silas wurden 1981 in und um Locronan gedreht, ebenso wie Teile der Schatzinsel im Jahr 1966.
Dann ging es weiter etwa 150 km südöstlich nach Sarzeau zu einem kleinen kostenlosen Stellplatz, etwas laut, weil er in der Nähe der Schnellstraße liegt aber für eine Nacht geht es.
Leider funktionierte die Stromsäule nicht, so dass Uschi etwas knapp mit dem Strom war.

03.10.25 – Saint-Jean-d’Hermine, Frankreich

Heute Morgen hat es angefangen zu regnen, muss ja auch mal sein für die Natur nach einigen Tagen Trockenheit mit viel Sonnenschein. Wir sind die 200 km (2,5 Std.) viele mautfreie Autobahnen und Schnellstraßen gefahren über Mareul, wo Uschi bei einem Intermarche ihre Wäsche waschen wollte. Hier in Frankreich haben ja ganz viele Supermärkte (Super U, Intermarche u.a.) auf dem Parkplatz Wäsche-Waschstationen mit großen Maschinen und Trocknern.
Ich bin weiter nach Saint-Hermine gefahren, wo ich eigentlich auf einen schönen Stellplatz wollte, der jedoch im Hauptbereich geschlossen war. Der Vorplatz auf Schotter ist klein und nicht gerade einladend, außerdem standen dort schon drei Camper. So bin ich zum nahen Sportplatz gefahren, an dem es mehrere Parkstreifen gibt, auf denen man sicher ruhig übernachten kann.
Das Regengebiet war durch, denn später hatten wir wieder schöne Sonne.

04.10.25 – Saint-Genis-de-Saintonge, Frankreich

Heute war ein reiner Fahrtag, weil es ziemlich viel regnete und stürmte. So ist Uschi, die keinen Strom mehr hatte und somit auch nicht frühstücken konnte zum nächsten Intermarche gefahren, wo es leider kein Café gab. Wir haben uns dort getroffen, sind dann aber unabhängig von einander zum 150 km entfernten kostenlosen Stellplatz gefahren, auf dem ich eigentlich zwei Tage zum Filmschneiden bleiben wollte.
Der Platz ist recht schön mit einer großen Wiese, Ver- und Entsorgung und einem kleinem Supermarkt, jedoch leider keine Stromsäulen. Daher sind wir nun doch wieder zu einem 12 km entfernten Camping Car Park gefahren. Jetzt weiß ich wieder warum ich lieber alleine fahre 😏
Der kostenpflichtige Platz (12,76€/24 Std, incl. Strom) ist recht schön, man steht auf Asphalt, es gibt zahlreiche Stromsäulen, Camping-Bank-Tisch-Kombis, Boulebahn und Rasenflächen. Ob ich hier auch zwei Tage bleibe, entscheidet mein Fortkommen beim Videoschneiden für Sonntag.

05.10.25 – Gastes, Frankreich

Heute war wieder fast ein reiner Fahrtag mit 150 km und 2,5 Std. nach Gastes in der Nähe von Arcachon. Hier stehen wir auf einem kleinen Stellplatz für Wohnmobile vor dem Camping Les Echasses. Da die Rezeption heute am Sonntag nicht besetzt ist, konnten wir uns nicht anmelden.
Ein Spaziergang zum See mit Kaffee und Waffeln in der Außenanlage der Bar Le Chalet hat uns für den Rückweg gestärkt.

06.10.25 – Col de Saint Ignace, Frankreich

Nach einer ruhigern Nacht sind wir heute schon früh um 9:15 gestartet und über eine sehr schöne Strecke mit vielen Kurven zum Le Train de la Rhune gefahren. Es ist eine Zahnradbahn aus dem frühen 20. Jh., die einen von der Talstation auf 180 m bis zur Bergstation am Col de Ignace auf über 800 m empor bringt, nicht ganz preiswert aber es lohnt sich – Danke Uschi für das Ticket. Während der Fahrt und oben am Gipfel haben wir traumhafte Ausblicke 12 km bis nach Saint Jean de Luz und Biaritz am Atlantik, zumal das Wetter mitspielt mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein.

Nach der tollen Tour auf den Col de Ignace geht es dann 12 km weiter bis kurz hinter die spanische Grenze zu einem kostenlosen Stellplatz.

07.10.25 – Canfranc, Spanien

Heute sind wir gegen 10:30 gestartet Richtung Osten in die Pyrenäen. Es ging bei schönstem Wetter und 20-23° C durch eine traumhafte Landschaft in den nördlichen Ausläufern der Pyrenäen mit vielen Weitblicken. Zwischendurch kurz bei Lidl einkaufen, dann weiter in die höheren Bergregionen nach Canfranc zu einem alten Bahndepot und einem bombastischen Bahnhofsgebäude, das wir uns morgen ansehen wollen.
Uschi steht auf dem kostenpflichtigen Stellplatz wegen Strom und mein Camper steht auf dem kostenfreien Parkplatz in der Nähe.

Parkplatz
Stellplatz

08.10.25 – Canfranc, Spanien

Heute schaue ich mir den „alten“ Bahnhof und die Umgebung an. Der Bahnhof ist jetzt ein großes edles Hotel mit ein paar schön restaurierten Wagons davor. In der Nähe gibt es aber auch viele alte, vefallene Gebäude und Eisenbahnwagen.
Der internationale Bahnhof. Canfranc war als Grenzbahnhof zwischen Spanien und Frankreich geplant. Es zeigte sich aber bald, dass er zu optimistisch geplant war und wurde nach Einstellung der Bahnlinie in Richtung Pau nur noch sehr wenig genutzt, bescherte dem Ort aber bis heute eine bizarre Berühmtheit. Seit 2006 wurde der Bahnhof restauriert und beherbergt heute ein Luxushotel. Nach der Wiederaufnahme des Zugverkehrs entstand gegenüber ein neues Bahnhofgebäude.

08.10.25 – Iruña Oka/Iruña de Oca, Spanien

Heute geht es über 230 km Richtung Burgos. Unterwegs haben wir wieder spannende kleine Straßen und tolle Ausblicke. Wir landen auf einem kostenlosen Stellplatz in Langreiz Oka. Zwar direkt oberhalb der Straße aber dort wird ja wohl Nachts nicht allzuviel fahren. Gegenüber ist ein großes schönes, altes Gebäude – ein College.
Hier im Baskenland gibt es immer zwei Ortsnamen, den spanischen und den baskischen.

09.10.25 – Sad Hill cemetery, Spanien

Zu erst geht es heute vom Stellplatz zum Sad Hill Friedhof, einem kreisförmig angeodneten Friedhof mit unzähligen Holzkreuzen. Auf diesem Friedhof wurden die Schlussszenen zum Film „The Good, the Bad the Ugly (zwei gloreiche Halunken)“ von Sergio Leone mit Clint Eastwoof gedreht. Sehr eindrucksvoll ist dieser Platz.

Aus dem Film:

Abtei San Pedro de Arlanza

Von Sad Hill geht es 35 km weiter zum Kloster San Pedro de Arlanza, einem verfallenen Benediktiner-Kloster aus dem 10. Jahrhundert.
Aus Wickipedia:
Das im frühen 10. Jahrhundert gegründete ehemalige Benediktiner-Kloster San Pedro de Arlanza war jahrhundertelang eines der bedeutendsten Klöster Kastiliens, später dann Spaniens. Vielleicht noch vor Covarrubias gilt es als „Wiege Kastiliens“ (Cuna de Castilla). Heute sind nur noch die Ruinen der Klosterkirche, des Kreuzgangs und der anschließenden Wirtschaftsgebäude zu sehen.

Danach fahren wir 45 km weiter zum kostenlosen Stellplatz in Villagomez. Das Wetter spielt weiter mit nur ist es ziemlich windig, so dass Uschi Schutz im Windschatten eines Liners sucht. Der Stellplatz ist recht neu etwas außerhalb vom Ort, neben einem Freizeitpark mit Tischen, Bänken etc.(leider zur Zeit geschlossen). Der Platz bietet Ver- und Entsorgung, Strom, Toiletten und Duschen. Der Platz ist kostenlos nur Strom und Duschen müssen mit je 4 € gebucht werden über die Internetseite. Das Sanitärgebäude ist wunderschön angemalt ebenso einige Hauswände im Ort.

10.10.25 – Astorga, Spanien

Heute fahren wir etwa 300 km. Unterwegs kommen wir durch Astorga und haben dabei die Kathedrale und das Palacio de Gaudi Astora entdeckt, also abbiegen, Parkplatz suchen – war recht einfach -und dann zur Kathedrale, die sehr beeindruckend ist.

Kathedrale von Astorga aus dem 15. Jahrhundert

Palacio de Gaudi Astorga

Den Palacio nebenan, Sitz des Bischofs, können wir nur von außen sehen, da er zur Zeit scheinbar renoviert wird. Der Bischofspalast wurde von Antonio Gaudi Ende des 19. Jh. entworfen und Anfang des 20. Jh. gebaut.

Gelandet sind wir in Toral de los Vados, wo Uschi auf dem Campingplatz eingecheckt hat, mich wollten sie wegen Tommy nicht, da dort Hunde verboten sind, so ein Blödsinn. Also bin ich zum 4 km entfernten kostenlosen Stellplatz gefahren.
Hier werde ich zwei Tage bleiben, um mein neues Video zu schneiden.

Soweit der zweite Teil meiner Winter-Tour 25/26.

Denkt auch an meine Stellplatzkarte, in der ich alle Plätze verzeichne, auf denen ich übernachtet habe.

Überwintern 2024/25 – Teil 3

14.11.24 – Marans

Nachdem ich heute Morgen nicht aus dem Quark gekommen bin trotz schönem Wetter, habe ich zu nichts so richtig Lust, fahre ich dann doch gegen 11 Uhr los weiter Richtung Süden. Auf einem Rastplatz unterwegs mache ich dann eine Beobachtung, die mich berührt. Es ist ein Transport von Hunden aus illegalen Züchtungen, viele Hunde in einem kleinen Transporter in Käfigen. Vielleicht tue ich aber auch den Herren Unrecht mit meiner Vermutung, denn jemand sagte mir, dass es auch Jagdhunde auf dem Weg zur Jagd seien könnten. Auf jeden Fall taten mir die eng zusammen geferchten Hunde leid. Heute lande ich auf einem Stellplatz, der Teil des Super U (Supermarktkette) Parkplates in Marans ist. Hier gibt es außer einer hohen Autowaschstation auch einen Wäsche Waschstation, die ich gleich nutze. Der Fluss Sèvre Niortaise fließt beiderseits der Insel vorbei, auf der Super U liegt.

15.11.24 – La Rochelle

Die Nacht bei Super U war recht ruhig und meine Heizung funktioniert immer noch, nur qualmen und stinken tut sie noch. Leider kann man hier nicht viel mit Tommy spazieren gehen. Zu erst geht es heute nach La Rochelle, einer westfranzösische Hafenstadt und Hauptstadt des Départements Charente-Maritime in der Region Nouvelle-Aquitaine.
Hier besuche ich den alten Hafen der Stadt.

15.-16.11.24 – Île de Ré

Abtei Nôtre-Dame-de-Ré

Von La Rochelle geht es weiter auf die Île de Ré zur Ruine der Abtei Nôtre-Dame-de-Ré, genannt Les Châteliers. Sie ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert im östlichen Teil der Île de Ré. Der Parkplatz davor ist auf 2,10 m Höhe begrenzt, so dass ich davor auf dem Randstreifen parke. Da ich aber völlig alleine bin, spielt das wohl keine Rolle. Erst als ich wieder zum Camper komme, steht der Parkplatz voll mit Autos, Mittagessen vorbei?

Rivedoux Plage

Von der Abtei geht es an den Strand von Rivedoux, wo es mehrere Parkplätze gibt, die leider alle auf 2,10m Höhe begrenzt sind. Erst bei dem letzten ist die Höhenbeschränkung weggeschwenkt, da hier Baufahrzeuge ein- und ausfahren müssen. So kann ich dann hier auch reinfahren. Ich hoffe nur, dass die Beschränkung nicht über Wochenende wieder hergestellt wird, dann habe ich ein Problem. Vom Parkplatz kann man sehr schön direkt auf das Meer blicken und den Surfern zuschauen. Auch das Spazierengehen mit Tommy ist ok, da es zwischen den Parkplätzen kleine Parks gibt.

17.11.24 – La Tremblade

Da heute das Wetter wieder recht trübe ist, fahre ich doch schon weiter Richtung Süden und bleibe nicht noch einern Tag hier, wie erst geplant. Die Überfahrt zurück über die Brücke von der Île de Ré aufs Festland ist mautfrei – die Hunfahrt hat 8 € gekostet – es wird also nur einmal Maut in der anderen Richtung erhoben. Unterwegs entdecke ich eine Schwebefähre, die Pont Transbordeur (Link zu Wikipedia), ähnlich der am NOK bei Rendsburg. Sie wurde 1900 eröffnet, soll noch zu bestimmten Tageszeiten im Einsatz sein, wird aber wahrscheinlich wegen der neueren Hochbrücke kaum noch genutzt. Übernachten werde ich auf dem Intermarche Parkplatz bei La Tremblade. Der Platz ist ein offizieller Übernachtungsplatz obwohl es keine speziell eingezeichneten Felder für WoMos gibt. Dafür gibt es hier Ver- und Entsorgung und ein Wäsche Waschcenter.

18.11.24 – Mimizan

Nach einer ruhigen Nacht auf dem Intermarche Parkplatz, wo man leider nicht so gut mit Tommy gehen konnte, geht es gegen 10 Uhr los zuerst nach Royan zu Lidl und Maxi Zoo. Letzterer hat leider das Futter von Bosch nicht, das Tommy zur Zeit bekommt, daher muss ich ein anderes Futter mitnehmen. Dann geht es weiter etwas mehr als 4 Stunden nach Mimizan auf einen Parkplatz an einer wenig befahrenen Straße. Hier soll man laut Park4Night (App) gut übernachten können. Der Platz liegt an einem gemischten Wohngebiet, zum Teil bewohnt, zum Teil Ferienhäuser. Die Gegend ist hier schon sehr südlich angehaucht mit vielen Kiefern und viel Sand. In der Nähe ist die Dune de Pilat, mit 110 m Europas höchste Wanderdüne, die ich vor zwei Jahren schon mal besucht hatte.

Le Dune du Pilat

19.11.24 – Zestoa, Spanien

Heute fahre ich mal wieder eine größere Strecke mit 192 km bis Zestoa in Spanien.
In Spanien stelle ich fest, dass es auch hier im Norden noch mautpflichtige Strecken gibt, wogegen in vielen anderen Gegenden die Autobahnen mautfrei sind.
Hier in Zestoa gibt es einen kostenlosen Stellplatz mit Ver- und Entsorgung, zwar nicht besonders idyllisch aber für eine Nacht ist der ok. Ich stehe auf dem vorderen Teil, ich glaube der eigentliche Stellplatz ist weiter durch, es gibt aber nirgendwo Wohnmobilschilder. Den ganzen Tag haben wir recht viel Sonne und beim Spazierengehen mit Tommy war es in der Sonne recht warm. Jetzt kann man endlich wieder die Schiebetür auf lassen.

20.11.24 – Kloster und Stellplatz

Kloster Santa Maria de Rioseco

Heute wollte ich erst die 150 km zu dem kostenlosen Stellplatz in Medina de Pomar, doch dort sind Baumaschinen im Dauereinsatz. Da gerade schönes Wetter ist und es morgen regnen soll, fahre ich dann noch die 16 km weiter zu der Klosterruine Sanata Maria de Rioseco, die ich mir eigentlich morgen ansehen wollte. Als wir den Wagem wieder erreichen, fängt es an zu regnen, alles richtig gemacht!

Stellplatz Cihuri

Vom Kloster geht es dann noch 88 km weiter zu einem Stellplatz in Cihuri, der nur 2€/24 Std. kostet und Strom (kostenpflichtig) hat. Heute morgen fing meine Heizung nämlich wieder mit dem Fehler E122H an, so dass ich wieder mit dem Heizlüfter wärmen muss, nachts sind es nur 6 Grad. Der Stellplatz ist recht neu angelegt, denn auf den Satellitenaufnahmen ist er nicht vorhanden, hat Ver- und Entsorgung, Tische und Bänke und liegt recht grün. Anfangs stehe ich hier ganz alleine, später kommt noch ein Camper dazu.

21.11.24 – Huerta

Nach einer absolut ruhigen Nacht in Cihuri, geht es heute 320 km über die mautfreie Autobahn nach Huerta in die Nähe von Salamanca. Hier gibt es einen kostenlosen Stellplatz auf dem es auch Ver- und Entsorgung gibt. Der Platz liegt direkt am Fluss Torme, auf dem zur Zeit sehr viele Enten überwintern. In der Nähe befindet sich ein Metallpavilion, der sicher im Sommer schön bewachsen ist, ein Fußballfeld und eine Picknick Aerea mit Tischen und Bänken und im Sommer gibt es hier sicher in den Pavillons auch Gastronomie.

22.11.24 – Guarda

Heute geht es erst einmal zum Einkaufen bei Mercdona, einem großen Supermarkt mit riesiger Auswahl. Danach zum Tanken nebenan bei BP für 1,50 €/Liter Diesel – ich trau den ganz preiswerten Tankstellen nicht so richtig. Dann geht es auf die Autobahn Richtung Portugal. Nach etwa 160 km erreiche ich Guarda, 50 km hinter der portugisischen Grenze. Hier gibt es einen großen Park- und Stellplatz mit Ver- und Entsorgung und nebenan einen Park, der bestimmt im Sommer sehr schön ist. Das Wetter ist heute sehr gemischt, zum Teil Sonne und zwischendurch auch Regen bei tagsüber 11-14 Grad.
Anfangs stehe ich hier wieder völlig alleine auf dem großen Platz, doch später kommen noch einige Wohnmobile unterschiedlicher Nationalitäten, die sich alle nebeneinander in meine Reihe stellen, obwohl es hier keinerlei Markierungen für Wohnmobile gibt. Der Mensch ist doch ein Herdentier.

Soweit der dritte Teil meiner Winter-Tour 24/25.

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Denkt auch an meine Stellplatzkarte, in der ich alle Plätze verzeichne, auf denen ich übernachtet habe.

Überwintern 2023/24 – Folge 10

01.02.24 – Olhao, der „Dachschaden“ ist doch größer

Heute bin ich mal aufs Dach, um die Solarzellen zu reinigen. Dabei stelle ich leider fest, dass der Schaden durch die Höhenbegrenzung doch größer ist als gedacht. Es muss sich die Außeneinheit meiner Oyster Connect gelöst und später während der Fahrt vom Dach gefallen sein. Es ist lediglich die Grundplatte übrig geblieben.
Die Oyster Connect ist meine Empfangseinheit für das Internet, bestehend aus einer Außeneinheit mit Antenne und Router (das Teil was ich verloren habe) und der Inneneinheit, die die Signale vom Router ins WLAN umsetzt. Leider kostet die Außeneinheit über 500€, das spare ich mir im Moment und arbeite mit meinem „normalen“ Router, den ich ja auch noch habe. Der Vorteil der Oyster Connect soll ein weit besserer Empfang des Internets sein, was ich aber bislang noch nicht bestätigen kann.

03.02.24 – Videodreh

Heute realisiere ich endlich den Videodreh für die beiden Produkte die mir die Firma ALLPowers zur Verfügung gestellt hat. Dazu fahre ich nach Faro zu einem Parkplatz direkt am Flughafen. Hier stehen auch immer sehr viele Wohnmobile. Leider stelle ich nach dem Dreh erst fest, dass ziemlich zu Anfang das Mikrofon ausfallen ist, naja mal sehen was ich daraus noch retten kann. Als ich abfahren will kommen gerade die beiden netten Schwaben Susi und Jürgen auf den Platz. Wir kennen beide aus dem ersten Jahr in Albufeira und sind noch immer mit ihnen in losem Kontakt.

13.02.24 – Karneval in Loulé

Heute, Karenevalsdienstag, fahren wir nach Loulé zum Karnevalszug. Da wir bereits um 11:30 am Parkplatz am Stadion eintreffen, haben wir fast die freie Platzwahl. Später wird der Parkplatz richtig voll.
Der Zug bewegt sich über eine zweispurige 400m lange Allee die eine Seite rauf, die andere wieder herunter und das mehrfach. Als wir an der Strecke ankommen, stellt sich gerade eine Sambagruppe dort auf mit viel Trommeln und Musik.

Das komplette Video folgt auf Youtube in ein paar Tagen.

Der Zug und die Wagen und Fußgruppen sind fast wie man es vom Karneval in Rio aus dem Fernsehen kennt nur etwas kleiner. Viele leicht bekleidete Madele (wie Dieter sagt), ganz viel Federn und die ganze Zeit Samba und Salsa Musik. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, alle sind gut drauf auch die Zuschauer, mit denen wir am Wegesrand dich an dicht stehen

Sonst haben wir wenig in Olhao unternommen außer Einkaufen bei Lidl und im Baumarkt Leroy Merlin und unseren fast täglichen Galão (Kaffee mit viel Milch) im Campingplatz Restaurant. Lothar und Dieter sind öfter mit dem Rad unterwegs, ich habe je keines mehr. Ich überlege, ob ich mir einen E-Scooter zulege, den ich zusammenlegt in die Heckgarage stellen kann. Dann bin ich auch beweglicher für Strecken, die ich nicht zu Fuß erreichen kann.
Am 19. oder 22.02. geht es dann für mich weiter wieder zurück nach Spanien, weil ich mir dort noch einiges ansehen will.

Soweit der nächste Teil meiner Überwinterung in Südeuropa 2023/24.

Hier nochmal der Hinweis auf meine Stellplatz-Karte (klick)

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Stellplatzkarte-Bild-1024x743.jpg

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VANLIFE Portugal – Rückreise über Spanien Teil 3

Start in Murcia

Meine Rückkehr zum Parkplatz gestaltet sich dann etwas schwierig. Ich hatte mir den Platz nicht auf meiner digitalen Karte markiert und weiß auch weder Straße noch den Namen des Gebäudes, an dem der Parkplatz liegt.
So gehe ich einfach in die gefühlt richtige Richtung, komme dann aber viel weiter nördlich auf der Straße aus, an der der Parkplatz liegt. Zum Glück erkenne ich die Straße und kann etwas abwärts den Parkplatz finden.

Daimus (08.-11.06.21)

Von Murcia geht es weiter wieder an die Mittelmeerküste nach Daimus.
Auf diesem Stellplatz treffe ich Dieter, seine beiden „Mitfahrer“ Udo und Christa wieder.
Außerdem habe ich mich dort mit Ralf vom YouTube-Kanal „LivingToGo“ verabredet, den ich im Internet schon länger verfolge.
Der Stellplatz ist recht schön und wird von einem sehr netten Deutschen betrieben.
Hier gibt es alles, was man als Camper so braucht: Ver- und Entsorgung, Waschmaschine, Trockner, Duschen, Toiletten und Spülbecken. Sogar eine kleine Kaffeeküche mit überdachter Terrasse und Tischen und Banken kann genutzt werden.
Außerdem gibt es kostenlose Leihfahrräder und einen PKW, den man für einen geringen Betrag mieten kann.

Während unseres Aufenthaltes macht Ralf ein Interview sowie eine Roomtour durch meinen Camper für seinen YouTube-Kanal. Wenn es euch interessiert, schaut mal rein:
Link zu Youtube

Dann macht er auch gleich noch ein paar Fotos von mir, die er in sein Video einbaut.
.

Der Strand und die Strandpromenade sind auch sehr ansprechend. Der Strand ist zwar nicht sehr breit doch recht weitläufig…

…und die Promenade ist recht schön gestaltet mit mehreren hübschen Häusern.

Valencia (aus dem Auto am 11.06.21)

Von Daimus geht es dann nach ein paar Tagen weiter vorbei an Valencia nach Castellon.
Valencia spare ich mir für dieses Mal auf, da in der ganzen Stadt Maskenpflicht ist und ich erstens keine Lust haben, die ganze Zeit schon wieder Maske zu tragen und zweiten momentan sowieso keine Lust habe auf Großstadt.
Bei der Fahrt durch Valencia passiere ich den architektonischen hochinteressanten Komplex der Wissenschaft mit seinen modern und futuristisch gestalteten Gebäuden.

Mehrzweckhalle Valencia
L’Agora – Die Mehrzweckhalle für Sport- und kulturelle Veranstaltungen
Wissenschaftsmuseum
Das Wissenschaftsmuseum Prinz Philip

Auch hier in Valencia gibt es wieder viele Straßen mit den Palisanderbäumen (Jacaranda). Abgesehen von den Palmen ist das so ein ganz anders Straßenbild als unsere Straßen.

Palisanderbäume

Castellon (11.06.21)

Am Nachmittag erreicht unser Falter-Vanlife-Team Castellon, einen kostenlosen Stellplatz in Strandnähe. Er ist schon recht voll und die einzelnen Plätze sind mit geschätzten drei Metern auch recht eng, doch für eine Nacht ist das ok. Es gibt hier auch Ver- und Entsorgung und Spülbecken mit kaltem Wasser. Auch eine Toilette ist vorhanden, die jedoch normalerweise abgeschlossen ist, da es eine reine Behindertentoilette ist. Hier hat aber jemand die Ablage über dem Waschbecken abmontiert und in die Tür gelegt, so dass sie nicht zufallen kann.

Den Strand erreicht man kurz nach Überqueren der Straße. Er ist recht ansprechend, mit seinen bunten Umkleidekabinen, feinem Sand und Holzsteg bis fast zum Wasser, also auch Rollstuhlfahrer-gerecht.

Strandhäuschen Castellon
Strand in Castellon

Soweit mein heutiger Bericht zum dritten Teil meiner Rückreise aus Portugal über Spanien.

Ich hoffe, es hat euch wieder gefallen.
Bis zur nächsten Etappe,

Euer Thomas und das Falter-Vanlife-Team.


Ich hoffe die Bilder haben euch gefallen, wenn ihr über die nächsten Berichte informiert werden wollt, tragt euch gerne für den Newsletter ein.

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr auch gerne in meine YouTube-Videos reinschauen unter:

Youtube-Kanal
Klick

Diese habe ich auch hier im Bereich „Video“ aufgelistet und verlinkt.

Außerdem könnt ihr mich fast aktuell auf Polarsteps verfolgen:

Polarsteps
KLICK

Wenn ihr mich unterstützen wollt, könnt ihr gerne etwas zu meiner Dieselkasse beitragen:

Paypal-Logo

Vielen Dank und liebe Grüße,
Thomas und das Falter-Vanlife-Team

Bodensee und Portugal Herbst/Winter 2020 – Teil 2

Weiter geht es Richtung Portugal:

20.10.20 – Sulzemoos, die Zweite

Am nächsten Morgen fahre ich von Friedrichshafen noch mal nach Sulzemoos, weil dort endlich das Päckchen mit dem Mautgerät angekommen ist, die Dame in der Post hat mich freundlicherweise angerufen. Sind ja auch nur mal eben 200 km in die falsche Richtung ?

Übernachten werde ich heute wieder auf dem kostenlosen Stellplatz von „Der Freistaat“.

21.10.20 – Stockach

Heute geht es endlich in Richtung Portugal weiter.

Ich starte früh ausnahmsweise mal auf die Autobahn A96 Richtung Bodensee, ich will ja endlich voran kommen und dann am See entlang bis Stockach.

Hier gibt es einen schönen Camping- und einen Stellplatz. Ich bevorzuge heute den Campingplatz, weil die Duschen, Wasch- und Trockenmaschine und Spülbecken ganz in der Nähe sind. Vom Stellplatz müsste man doch 400m laufen und ich will hier auf jeden Fall meine Wäsche waschen.
Außerdem kostet der Campingplatz nur 3€ mehr und ist zur Zeit fast leer – also fast Freisteh-Feeling.
So suche ich mir einen schönen Platz und werfe meine Wäsche in die Maschine.

Ich weiß nicht, ob der Wasserhahn nur ein Spaß ist, es kam auf jeden Fall kein Wasser raus.

22.10.2020 – Über die Grenze nach Frankreich

Am nächsten Morgen breche ich wieder früh auf, denn ich will heute möglichst viel Strecke schaffen.
Ich fahre über Freiburg und Mülhausen. Kurz vor der Grenze tanke ich noch mal voll, denn in Frankreich ist der Diesel etwa 0,30€ teurer als in Deutschland, außerdem kaufen noch mal bei Aldi ein.

Karte nach Velars

Der Grenzübertritt gestaltet sich völlig problemlos, man merkt kaum, dass da eine Grenze ist, kein Anhalten, keine Kontrolle oder Ähnliches.

In Velar Sur Ouche gibt es einen kostenlose Stellplatz. Ich komme dort bei Einbruch der Dunkelheit an und stelle mich etwas abseits der Fahrzeuge, die sich dort schon befinden. Es scheinen Dauer“camper“ zu sein, denn vor einem Wohnwagen stehen Tische, Stühle Bierkästen und sonst noch so allerlei, was man nicht raus stellt, wenn man am nächsten Tag wieder abreisen will. Außerdem hängt zwischen zwei Bäumen eine lange Wäscheleine mit viel Wäsche.

Stellplatz

So richtig wohl fühle ich mich hier zwar nicht, doch für eine Nacht wird es gehen.

23.10.2020 – Saint Leon sur l’Isle (F)

Ich fahre wieder früh los und frühstücke unterwegs, weil ich mich hier nicht länger als nötig aufhalten will. Bei den Durchfahrten der Mautstationen funktioniert, das Mautgerät prima, es piept kurz und ich bin erfasst. Schön ist, dass ich mich nicht an den Bezahlspuren einordnen oder gar anstellen muss. Ich muss nur langsam durch die entsprechende Spur für die automatische Erfassung fahren, kurz vor der Schranke springt die Ampel auf Grün und die Schranke geht auf.

Die Spur mit dem orangen „t“ ist in Frankreich die automatische Erfassung.

Bei Park4Night habe ich mir in Saint Leon sur l’Isle einen Platz herausgesucht, der zwar ein reiner Ver- und Entsorgungsplatz ist, auf dem man aber für eine Nacht ungestört und kostenlos stehen kann. Es ist ein einfacher Parkplatz direkt an der Straße und man steht dort entlang einer Mauer, doch da es eine Straße in den sehr kleinen Ort ist, ist hier Nachts nicht viel los.

Fahrt nach Saint Leon sur l'Isle
Stellplatz Saint Leon

Direkt neben dem Platz ist ein kleiner „Park“ mit einem Brunnen und das Maison des Association (das Vereinshaus), gegen über ist das Rathaus…

Park Saint Leon

…sowie ein alter Citroen Lieferwagen „umgebaut“ als Blumenbeet.

24.10.2020 – Burgos (E)

Nach dem Entsorgen der Toilette, fahre ich noch kurz tanken – ich habe Glück, hier bei Intermarché kostet der Diesel nur 1,27€. Dann geht es weiter Richtung Spanien.
Unterwegs durchfahre ich die Auvergne mit ihren Vulkanbergen.

Auvergne

Ich habe mir bei Park4Night einen kostenlosen Stellplatz in Burgos herausgesucht.
Es ist ein einfacher Parkplatz mit ein paar Plätzen reserviert für Wohnmobile mitten in der Stadt.
Es stand zwar in P4N ein Kommentar, dass hier Jugendliche mit Motorfahrzeugen ihre lauten Runden drehen, aber für eine Nacht sollte es gehen und wenn ich schlafe, höre ich sowieso nichts.

Anfahrt Burgos
Stellplatz Burgos
Das Bild ist aus Park4Night, heute stehen wir hier mit nur 4 Fahrzeugen.
In der Nacht bleibt es weitgehend ruhig.

25.10.2020 – Viseu (P)

Nach der Weiterfahrt heute muss ich zwischendurch AdBlue nachtanken, den Dieselzusatz für die neuen Dieselmotoren. Seit dieser Aktion ist die Motor-Kontrollleuchte an und beim Starten kommt die Meldung „Bitte Motor prüfen lassen“. Ich mache mir Sorgen und schaue im Handbuch nach. Diese Meldung besagt, dass die Abgasregelung nicht funktioniert. Eigentlich sorgt das AdBlue für saubere Abgase, was hier scheinbar seit dem Nachtanken nicht mehr funktioniert. Laut Handbuch soll die Meldung verschwinden, wenn sich die Regelung nach ca. 50km zurückgesetzt hat. Also fahre ich entsprechend vorsichtiger und warte was passiert.
Nach über 50km ist die Kontrollleuchte immer noch nicht erloschen, meine Sorge steigt, weil die Infos besagen, dass man bei dieser Meldung den Motor nach 400km Fahrt nicht mehr starten kann.

Nachmittags überquere ich die Grenze nach Spanien, auch hier kaum ein Hinweis, dass hier die Grenze ist, es gibt also auch hier weder Anhalten noch Kontrollen.

Ich fahre zum geplanten kostenlosen Stellplatz ebenfalls wieder ein Parkplatz mitten in Viseu mit ein paar Plätzen für Wohnmobile und mit Ver- und Entsorgung. Sowas sollten sich die deutschen Städte mal als Vorbild nehmen.

Anfahrt nach Viseu
Stellplatz Viseu

Da die Kontrollleuchte und Meldung immer noch nicht verschwunden sind, rufe ich den weltweiten Citroen-Service an, der mir einen Techniker schicken und mich zurückrufen will.
Nach einiger Zeit bekomme ich den Rückruf mit der Info, dass sie nur Fahrzeuge mit einem maximalen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen transportieren dürfen. Von Transport war vorher gar keine Rede, aber gut, ich bekomme eine Adresse eines nahe gelegenen Citroen-Händlers.
Also beschließe ich am nächsten Tag dort hinzufahren zu Kontrolle, falls der Wagen morgen noch anspringt, denn inzwischen bin ich mehr als 400km gefahren. Also Daumen drücken.

26.10.2020 – Foz do Arelho (P)

Am nächsten Morgen fahre ich direkt zum Citroenhändler, der leider keine Kapazitäten hat, um sich des Problems anzunehmen. Zwei seiner Techniker sind wegen Corona-Infektion in Quarantäne. Er verweist mich an einen weiter südlich liegenden Händler.

Jetzt besorge ich mir erst mal in einem Einkaufzentrum eine SIM-Karte für meinen Router für’s Internet. Hier gibt es die Mobilfunkgesellschaft NOS, bei der es unter anderen folgende SIM-Karten gibt:
15€ für 15 Tage mit unbegrenztem Datenvolumen oder
30€ für 30 Tage mit unbegrenztem Datenvolumen.
Der Laden hat leider nur die 15er Karten aber man kann danach in jedem NOS-Shop oder online beliebig verlängern 15 oder 30 Tage.
Sind das traumhafte Preise? Warum gibt es das in Deutschland nicht. Wobei so ganz stimmt das nicht. In Deutschland nutze ich Freenet FUNK, was mich knapp 1€ pro Tag kostet ebenfalls mit unbegrenztem Datenvolumen.
Mal sehen wie gut das NOS-Netz ausgebaut ist.

Ich verlasse Viseu in südliche Richtung, noch springt der Wagen an und ich werde ruhiger, was das Problem angeht. Ich habe auch inzwischen im Internet gelesen, dass andere auch das Problem hatten und die Kontrollleuchte erst nach mehreren hundert Kilometern erloschen ist.
Der andere Händler hat leider auch keine Kapazitäten, so setze ich meine Fahrt fort und lande in Foz do Arelho.

Anreise nach Foz do Arelho
STELLPLATZ
Im Kreis der Stellplatz

Hier gibt es einen Wohnmobil-Stellplatz direkt an der Lagune zu Obidos. Ich trauere meinem Faltboot nach, das ich leider im Keller bei meinem Sohn gelassen habe. Hier könnte ich es brauchen.
Der Platz ist groß, ich kann direkt an der Lagune stehen, die Plätz sind zwar ohne Stromanschluss, aber den brauche ich auch kaum, da hier fast jeden Tag die Sonne scheint.
Nachts kann man deutlich das Tosen der Atlantikwellen vernehmen.

Die folgenden Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.

Ich bleibe hier eine Woche, weil es mir hier so gut gefällt, außerdem ist es recht preiswert mit 6€ pro Nacht. Leider sind wegen Corona die sanitären Anlagen geschlossen aber die Ver- und Entsorgung ist am Platz und kostenlos.

Soweit mein heutiger Bericht aus Portugal.
Danke für’s Mitreisen, ich hoffe es war unterhaltsam.

Wer mir ganz aktuell folgen will, kann das tun unter:

Link zu meiner Portugal-Reise auf Polarsteps

Am Besten geht das auf einem Rechner oder Notebook, auf dem Handy oder Tablet muss man die App „Polarsteps“ runterladen und sich anmelden oder den Handy-Browser verwenden.