Nordland-Tour Sommer 2024 – Folge 3

13.07.24 – Dirdal

Heute morgen werde ich mit schönstem Sonnenschein empfangen. Einige Wolken hängen noch in den Hügeln. Zu erst geht es zurück nach Ålgård zm Tanken. Ich bin erstaunt, bei Shell kostet es heute Morgen 19,99 NOK das sind etwa 1,71 € also kaum teurer als in Deutschland, der normale Preis liegt sonst so zwischen 21 und 23 NOK (1,80 – 2,00 €). Dann geht es die etwa 23 km weiter nord-östlich nach Dirdal auf einen schönen Parkplatz direkt am Frafjord. Der Platz ist zwar kostenpflichtig aber knapp 13 € sind für Norwegen preiswert. Leider trübt sich das Wetter gegen Mittag ein, so dass vermutlich der schöne Sonnenuntergang am Anfang des Fjords, den man hier sehen kann, hinter Wolken versteckt sein wird. Am Abend gibt es dann doch noch einen tollen Sonnenuntergang.

14.07.24 – Hunnevatn-See

Heute fahre ich wieder nur 34 km bis in das Tal des Hunnavatn Flusses, wo es viele schöne Wasserfälle gibt. Ich bleibe auf einem als „Campground“ bezeichneten Parkplatz direkt am Hunnavatn-See. Hier gibt es außer viel Platz aber nichts was das Word Camping erklären würde. Die Aussicht hier ist wieder grandios und ich habe sogar auch hier 5G-Empfang, kann also nachher das EM-Endspiel prima sehen.

15.07.24 – Vinje

Heute fahre ich mal eine größere Strecke von etwa 150 km über 1000m hohe Berge, sehr enge Straßen, die so breit sind wie ein Fahrzeug. Allerdings gibt es zahlreiche Ausweichstellen, also muss man vorausschauend fahren und ggf. anhalten, wenn man ein oder mehrere Fahrzeuge in der Ferne kommen sieht. Leider sehen das wohl einige Norweger nicht so und da wird es manchmal ziemlich eng. Außerdem laufen immer wieder Schafe über die Straße oder liegen auf den Ausweichstellen. Nach den traumhaften Plätzen der letzten Tage, werde ich heute auf eine Parkplatz neben der Straße Nummer 9 in der Provinz Telemark übernachten. Telemark, da war doch was? Ach ja die schöne Landung der Skispringer.




16.07.24 – Sunndal Camping

Heute fahre ich zu einem tollen Wasserfall, dem Låtefosse, der wohl aus zwei ineinander laufenden Fällen besteht. Dort angekommen empfängt mich schon vorher ein Stau, viele Touristen und ein völlig überfüllter Parkplatz, so dass ich keine Chance habe, dort anzuhalten – es ist halt die falsche Zeit, Urlaubszeit. So kann ich nur zwei Bilder bei Fahren schießen und zeige euch ein Fremdfoto. Also fahre ich unverrichteter Dinge weiter durch eine tolle Gebirgslandschaft mit grandiosen Ausblicken auf die Berwelt und ein paar der ganz vielen anderen Wasserfälle. Nach 123 km lande ich hier in Sunndal auf einem Campingplatz – der Aufmachung nach eher ein Stellplatz – direkt an einem Arm des Hardanger Fjords, der südlich von Bergen ins Meer mündet.

17.07.24 – Eidfjord

Meine heutige Tour führt mich zu dem Skjervsfossen Wasserfall, wo ich oben noch einen Platz zum Parken bekomme. Um den zu erreichen muss ich eine 20 minütige Fähre über den Hardanger Fjord nehmen. Da der Abstieg bis ganz unten zum Fuß entlang des Wasserfalls sehr steil, uneben und glitschig ist erpare ich mir den. Zur Weiterfahrt zum nächsten Point, muss ich wieder die Fähre zurück nach Utne und dann von dort eine weitere Fähre (40 min.) nach Kinsarvik nehmen, weil ich „ohne Maut“ ins Navi eingegeben habe. Es gibt eine viel kürze Strecke , zeitlich und km, über eine mautpflichtige Brücke.
Auf beide Fähren warte ich so insgesamt etwa zwei Stunden. Für die kommende Nacht habe ich mir einen alten Fähranleger in Sichtweite zu oben genannter Brücke ausgesucht, der inzwischen durch diese Brücke ersetzt wurde. Auf dem Weg dort hin passiere ich einen Tunnel, in dem in der Mitte ein Kreisverkehr gebaut wurde. Sehr schick und wohl auch nur hier in Norwegen möglich. Am Anfang des alte Fähranlegers ist eine öffentliche PKW-Waage – ich (also mein Camper) wiegt mit halbvollem Dieseltank und vollem Wassertank 3820 kg, somit war die Auflastung vor vier Jahren auf 4500 kg sehr sinnvoll. Heute ist es wieder sehr regnerisch und stürmisch.

18.07.24 – Hardangervidda

Als ich heute Morgen gegen 7 Uhr mit Tommy eine Runde über den Parkplatz laufe, kommt gerade die AIDA-Diva in den Fjord eingelaufen. Ist schon imposant so ein Kreuzfahrtschiff hier im Fjord zu sehen.
Nach dem Frühstück geht es dann noch mal kurz zurück (20 min.) über die Brücke zum Fuß des Skjervefossen Wasserfalls um ein paar Aufnahmen von unten zu machen. Leider kann ich da nicht anhalten, weil der untere Parkplatz zugestellt ist mit Bussen. So versuche ich bei zweimaliger Vorbeifahrt Aufnahmen zu machen.
Danach geht es zurück vorbei am Übernachtungsplatz hinauf auf die Hochebene Hardangervidda östlich des Hardanger Fjords auf die Scenic Road (Panoramastraße) Nummer 7. Auf dem Weg nach oben halte ich auf dem Parkplatz an den Vøringsfossen Wasserfällen und laufe mit Tommy den Rundweg, der vom Parkplatz vorbei an den Fällen führt mit vielen grandiosen Aussichten. Danach sind wir beide ziemlich geschafft, weil es andauernd rauf und runter geht.
Nach einem Kaffee im Camper auf dem Parkplatz geht es dann weiter zu meinem heutigen Ziel am Bjoreio-Fluss. Hier habe ich eine tolle Aussicht auf die Landschaft und werde auch hier übernachten.

19.07.24 – Hol

Der Morgen empfängt mich mit Sonnenschein. Heute verlasse ich die Hocheben, den Hardangervidda Nationalpark und fahre etwa 80 km weiter nordwestlich. Zwischendurch noch tanken (umgerechnet 1,70€) und etwas einkaufen, dann geht es weiter nach Hol, wo es eine schöne Holzkirche vom Anfang des 20. Jahrhundert gibt. Leider ist sie innen im Umbau und daher geschlossen. Es geht weiter vorbei an einer sehr alten Stabkirche aus dem 13. Jahrhundert bis zu meinem heutigen Übernachtungsplatz. Der liegt direkt am Fluss Storåne. Hier passt nur ein Fahrzeug hin, etwas im Schatten aber da mein Ladebooster wieder etwas mehr läd – zwar noch nicht so wie er soll – sind die Akkus wieder voll. Durch das ständige Rauschen des Flusses hört man die nahe Straße nicht.

20.07.24 – Aurland

Nach einer Fahrt durch tolle Landschaften mit grandiosen Ausblicken bin ich gestern hier die steile, enge Straße hochgefahren, um mir die Aussichtsplattform Stegastein und den umwerfenden Ausblick anzuschauen. Leider war der Parkplatz total überfüllt, so dass ich dort nicht anhalten konnte. So bin ich ein Stück weiter hochgefahren und auf einem Parkplatz gelandet. Von hier ist es leider zu weit zum Zurücklaufen. So verbringe ich hier zwei Nächte und werde Montag früh die Strecke zurückfahren, weil ich sowieso zum Zahnarzt in Aurland möchte. Ich habe nämlich seit zwei Tagen ziemliche Zahnschmerzen. Heute sind noch drei nette junge Leute aus Deutschland neben mir angekommen, die auch die kommende Nacht hier verbringen werden.

22.07.24 – Sogndal

Heute Morgen geht es schon um 7:30 los, in der Hoffnung, dass ich Platz finde auf dem Parkplatz am Aussichtsplatteau. Leider ist es total nebelig, so dass man kein Panorama sehen kann. Dafür habe ich die enge Straße runter nach Aurland ganz für mich alleine. Unten angekommen suche ich den Zahnarzt, der aber auch noch um 8:30 geschlossen zu haben scheint. Im Spar-Markt sagte man mir, dass er wahrscheinlich Ferien macht. Also fahre ich weiter durch den längsten Autotunnel der Welt – 25 km.
In Sogndal angekommen, besuche ich den dortigen Zahnarzt und bekomme einen Termin für morgen Mittag. Übernachten werde ich auf einem Picknick-Platz in der Nähe, zwar direkt neben der Straße, aber nachts wird da nicht viel los sein.

23.07.24 – Bøyabreen Gletscher

Heute Mittag erst mal zum Zahnarzt in Sogndal. Er röngt und verschreibt mir ein Antibiotikum, weil eine Extraktion des Restzahnes – er war vor längerer Zeit abgebrochen, machte aber bislang keine Probleme – sehr aufwändig ist, da die Wurzel ziemlich tief sitzt. Mal sehen vielleicht gehts erstmal so. Dann fahre ich zum Bøyabreen-Gletscher. Hier hat es viele Touristen im Moment, doch die Aussicht ist toll und auf der anderen Seite erschreckend, weil er schon sehr weit geschrumpft ist, wie die Bilder auf der Tafel zeigen.
INFO am Gletscher übersetzte:
Der Bøyabreen-Gletscher ist ein Seitenarm des Jostedalsbreen-Gletschers, der mit 487 km² einer  der größte Gletscher auf dem europäischen Kontinent ist. Der Bøyabreen ist einer der am schnellsten wandernden Gletscher Norwegens mit 2m pro Tag.

23.07.24 – Sunnfjord

Leider darf man auf dem Parkplatz nicht übernachten („No Camping“) so fahre ich ein Stück weiter, wo es einen kleinen Randstreifen zwischen kleiner Nebenstraße und Bachlauf gibt. Hier werde ich übernachten.
Beim Spaziergang mit Tommy konnte ich die etwa 1200m hohen, fast senkrechten Felswände bewundern, wie klein man sich da vorkommet. Ja ich weiß ich bin nicht groß aber eben noch viel kleiner kommt man sich da vor.

24.07.24 – Camping Gåsemyr

Nach dem Frühstück geht es heute gegen Mittag 😉 los durch einen 7km langen Tunnel über Skei, wo ich einkaufe, zum Gåsemyr Camping, einem schönen Platz direkt am Bergheimsvatnet-See. Hier werde ich drei Tage bleiben, dann brauche ich an meinem Geburtstag nicht abreisen.
Der Platz ist preiswert und hat außer Toiletten, Dusche, ein paar Stromsäulen noch eine Küche mit Waschmaschine und Trockner. Toilettenentsorgung und Frischwasser können ebenfalls entsorgt bzw. aufgetankt werden. Es fehlt allerdings eine Senke, in der man das Abwasser ablassen kann, was hier in Norwegen sehr oft so ist.



27.07.24 – Stryn

Heute Morgen geht es nach drei Tagen auf dem Campingplatz erst einmal zurück nach Skei mit einem kleinen Stau durch Ziegen auf der Straße. In Skei gibt es eine Ver- und Entsorgungsstation, wo ich mein Abwasser ablassen kann. Toilette und Frischwasser konnte ich schon auf dem Campingplatz ver- bzw. entsorgen, nur Möglichkeiten das Grauwasser abzulassen gibt es auf vielen Campingplätzen nicht, zumindest keinen Schacht, über den man fahren kann.
Danach geht es nach Stryn, wo ich versuche das Antibiotikum zur Verlängerung auf 10 Tage zu bekommen. Leider geht das nur mit Rezept, das ich aber natürlich heute am Samstag nicht bekommen kann. Die Zahnärzte haben geschlossen und einen Notdienst gibt es wohl nicht. Also fahre ich weiter Richtung Geiranger jedoch nur 18 km bis zu einem Naturschutzzentrum mit großem Parkplatz. Hier schneide ich mein neues Video zu Ende und lade es für Sonntag 17:55 Uhr hoch. Da man hier nicht übernachten darf („No Camping“), fahre ich danach 2 km zurück zu einem kleinen Picknickplatz neben der Straße, wo ich übernachten werde.




Ende des dritten Teils meiner Nordland-Tour 2024

Auf meinem Youtube-Kanal (klick) zeige ich auch alles in meinen Videos.

Die Rabatte nicht vergessen

10% Rabatt bei ALLPOWERS (Powerstations und Solarmodule)

15% Rabatt bei der Firma FLEXTAIL (Mückenlampen und vierl mehr)

5% Rabatt bei der Firma VIOFO (Dashcams) –

Alle Rabatte Hier

Denkt auch an meine Stellplatzkarte, in der ich alle Plätze verzeichne, auf denen ich übernachtet habe.

Nordland-Tour Sommer 2024 – Folge 2 – Erste Eindrücke und Drohne verloren

02.07.24 – Fjordline

Nachdem ich mich eine Std. in die Schlange gestellt hatte, geht es jetzt zum Check-In, der wohl weitgehend automatisch abläuft, denn die Dame hat bereits mein erkanntes Nummernschild vorliegen und händigt mir die Bordkarte und die Quittung aus und weiter geht es zu nächste Schlange mit über 30 Reihen. Nach einer weiteren Stunde geht es dann auf die Fähre, ist schon aufregend so ein Einparken auf so einem Schiff. Dann geht es pünktlich um 16:15 los auf die zwei einhalb stündige „Reise“. Ich habe nur einen normalen Sitz gebucht, der doch sehr bequem ist, Rückenlehne absenkbar, Klapptisch wie im Flugzeug. Das Schiff schwankt ziemlich von Steuerbord nach Backbord und zurück aber auch immer mal wieder über Bug und Heck, es werden Kotztüten verteilt, mir macht so etwas überhaupt nichts aus.

02.07.24 – Vennesla, erste Übernachtung

Zwei vollen Plätzen aus Park4Night finde ich sehr voll vor, einen dritten verlasse ich wieder, weil auf der Straße daneben Jungendliche andauern ihre Mopeds testen. Ih fahre dann auf die andere Seite des Venneslafjorden, wo ich einen Platz bei Vennesla zwischen Straße und Fjord finde.


03.07.24 – Kristiansand

Heute morgen fahre ich erst einmal zurück zu einem Wohnmobilhändler/-Werstatt in Kritsiansand, um das Problem mit dem Ladebooster checken zu lassen.
Gott sei Dank kann die Werkstatt trotz vollen Terminkalenders einen „Schrauber“ abstellen, der sich um mein Problem kümmert. Nach einer knappen Stunde kommt dann die Meldung vom Werkstattleiter, dass der Ladebooster zwar läd, das aber nur nicht angezeigt wird. Die letzte Werkstatt hat wohl an dem Elektroblock einige Änderungen vorgenommen, so dass das Laden nicht angezeigt wird. Er empfielt mir den Block zu tauschen oder reparieren zu lassen – „Danke GNS in MG“ 😒. Das finde ich aber merkwürdig, weil das Laden über den Ladebooster ja eine ganze Zeit angezeigt wurde. Später auf der Fahrt stelle ich aber auch fest, dass über den Ladebooster doch nichts geladen wird, weil nach 30 Minuten Fahrt, zeigten die Batterien nur etwa 5-6 Ah mehr an, was mit dem Ladebooster fast 20Ah sein müssten.
Meine heute Fahrt geht bis zu einem Parkplatz an der 456, wo ich erst einmal die defekte Stufe repariere, zu der ich von Camping Wagner die Ersatzteile bekommen habe.

04.07.24 – Romsviga, Parkplatz an der 456

Nachdem ich heute Vormittag meine Trittstufe erneut demontiert und wieder montiert hatte, weil ich vergessen hatte zwei Anschläge einzubauen, fahre ich noch einmal zu Kroken, dem WoMo-Händler. Mir fehlt nämlich einer dieser Anschläge und ich hoffe diesen dort zu bekommen. Leider war das ein Irrtum und der Werkstattleiter schickt mich eine weitere halbe Stunde östlich zu einem anderen Händler, der auch Pössl-Fahrzeuge wie meines vertreibt. Dort bekomme ich das Teil aber auch nicht und werde eine weitere halbe Stunde weiter östlich zu einem anderen Händler geschickt. Ich entschließe mich aber dort nicht mehr hin sondern wieder zurück zum Parkplatz zu fahren, ich muss halt beim Ausfahren der Stufe aufpassen. Auf der Rückfahrt komme ich in Kristiansand in einen 15 minütigen Stau. Also werde ich jetzt eine weitere Nacht hier auf dem Parkplatz verbringen. Leider regnet es immer mal wieder plötzlich, so dass ich meinen Solarkoffer nicht aufstellen kann.

05.07.24 – Spangereid

Nach zwei Nächten auf dem Parkplatz an der 456 fahre ich zu erst in die falsche Richtung, weil ich einen gespeicherten Platz weiter östlich irrtümlich als Ziel eingegeben habe. Das bemerke ich aber sehr schnell und korrigiere das Ziel, auf den Platz weiter westlich unweit des Leuchtturms von Lindesnes. Der Platz liegt zwar direkt am Meer, hat jedoch wegen des vielen Regens große Pfützen und ist sandig, was mir Tommy sicherlich alles ins Wohnmobil tragen würde. Daher fahre ich ein wenig zurück zu einem asphaltierten Parkplatz auch fast direkt am Meer. Hier steht zwar ein Schild „Camping verboten“, doch ich will ja nicht campen (Markise, Stühle, Tisch…) sondern nur parken. Hier kann man auch einigermaßen mit Tommy spazieren gehen auf asphaltierten Wegen. Leider kommt der Regen alle paar Minuten ganz plötzlich, so dass wir einmal ziemlich nass werden. Das Fußballspiel schaue ich mir natürlich auch an – schade, die Jungs hätten es verdient weiter zu kommen.

06.07.24 – Spangereid

Heute werde ich noch einen weiteren Tag hier auf dem Parkplatz verbringen, zumal das Wetter kaum besser ist als gestern, immer wieder Regen. Die Regenpausen nutze zum Spaziergang mit Tommy oder zum Drohne-Fliegen Üben.


07.07.-08.07.24 – Camping Spangereid

Heute nach zwei Tagen/Nächten auf dem Parkplatz geht es zum nahen Campingplatz, weil ich wegen der wenigen Sonne mal meine Akkus wieder füllen will. Der Platz kostet zwar 25 € oder 300 NOK pro Nacht aber inkl. Strom, Küchennutzung und Toiletten-Entsorgung. Duschen kostet 0,50 NOK, die ich aber nicht habe, weil es hieß in Norwegen könne man alles mit Karte zahlen. Der Platz ist nicht sehr groß und mit vielen Mobilheimen und Ferienhäuschen belegt, doch es gibt noch eine längere Wiese am Rand und eine große Wiese in der Mitte für Tagesgäste mit Campern oder Caravans. Mal sehen, hier werde ich zwei Tage bleiben.

09.07.24 – Lindesnes Fyr (Leuchtturm)

Heute fahre ich zu erst zum 10 km entfernten Leuchtturm von Lindesnes. Er ist der älteste Leuchtturm vom norwegischen Festland, hier wurde bereits 1655 das erste Leuchtfeuer entzündet. Der heutige Turm wurde 1915 erbaut. Dort angekommen finde ich den Parkplatz sehr voll vor, so dass ich keine Lust habe das direkte Gelände und den Turm selbst zu besuchen, wofür man im Übrigen tagsüber ein Ticket lösen muss.
Das Monumet mit der Taube ist das Pax-Monument zu Ehren der Opfer, die ihr Leben verloren, als das Frachtschiff Palatia 1942 durch einen Torpedobomber versenkt wurde.  



09.07.24 – Feda

Vom Parkplatz am Leuchtturm geht es zurück über Sangereid und vorbei am nahe gelegenen Entsortgungsplatz. Heute morgen standen da 7 oder 8 Fahrzeuge zur Entsorgung an, jetzt ist der Platz völlig leer. Also abbremsen und zur Entsorgung fahren. Glück gehabt, denn hinter mir kommen noch zwei weitere Camper, die ebenfalls entsorgen wollen. Von hier geht es weiter zu erst einkaufen bei KIWI mini pris in Spangereid dann ca. 45 km westlich nach Feda, wo es einen Wohnmobil-Parkplatz gibt, der super schön direkt am Fedafjord liegt. Er kostet in der ersten Reihe inkl. Strom umgerechnet 15,70 € oder 180 Kronen. Das schöne ist, man kann den PLatz mit der App EasyPark bezahlen. Der Ort Feda ist ein sehr kleiner mit etwa 390 Einwohnern auf knapp einem halben Quadratkilometer.

10.07.24 – Sirevåg

Heute bin ich in die Nähe von Sirevåg gefahren. Hier gibt es Reste des Nordatlantik-Walls – Befestigungsanlagen aus dem 2. Weltkrieg gegen eine Invasion aus England. Da es aber fast ständig regnet, habe ich mir 5km vorher einen Platz zum Übernachten gesucht. Er liegt auf einem alten Teilstück der Landstraße, das im Nichts endet. Es ist zwar neben der Landstraße, doch durch viel Gebüsch abgetrennt. Die kurzen Regenpausen nutze ich für kurze Spaziergänge mit Tommy.



11.07.24 – Bryne

Die letzte Nacht war etwas unruhig, da Tommy zweimal raus musste trotz fast Dauerregens, er hat auf Grund einer Futterumstellung von einem auf ein anderes Trockenfutter mal wieder Durchfall. Heute morgen fahre ich dann bei Dauerregen ab in Richtung der Reste des Atlantikwalls. Auf dem dortigen Parkplatz muss Tommy schon wieder raus und ich stelle fest, dass der Wanderweg, der durch einen kleinen Wald zu den Ruinen führt, total unter Wasser steht. Also schenke ich mir den Besuch der Überreste der Zeitgeschichte und fahre weiter Richtung Stavanger, wo ich ja wegen der Routerprobleme mir ein zweites Gerät als Backuplösung kaufen will. Unterwegs finde ich in Bryne einen Parkplatz, auf dem ich übernachten will, er kostet 115 NOK (knapp 10 €) und kann mit der App EasyPark bezahlt werden. Den kurzen sonnigen Abschnitt, der leider nur 20 Minuten dauert nutze ich für einen Spaziergang durch das Wäldchen in der nähe. Leider sind die Wege durch den Wald noch in Bau, so dass man nur wenige davon nutzen kann.


12.07.24 – Stavanger – 3 Schwerter im Berg

Meine erste Etappe heute führt mich nach Stavanger zu den drei Schwertern im Berg. Sie erinnern an die Schlacht am Hafrsfjord im Jahr 872.

12.07.24 – Stavanger Hafen und Gamle Stavanger (altes Stavanger)

Als nächstes fahre ich zum Hafen von Stavanger. Hier gibt es oberhalb eine Siedlung „Gamle Stavanger“ (Alt-Stavanger) mit weißen Holzhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

12.07.24 – Ålgård

Anschließend fahre ich zu einem Platz am Limavatnet-See.
Es steht zwar schon eine Norwegische Familie mit Wohnwagen hier, doch der Platz ist groß genug.
Hier probiere ich wieder meine Drohne aus und umkreise den Camper. Dabei verliere ich leider die Drohne an einem sehr steilen Hang im Gebüsch. Das Gerät hat leider keine seitlichen Annährungsfühler. Ich klettere den steilen Hang hoch, bis zu dem Punkt, wo die Drohne auf dem Controler angezeigt wird, doch dort und im Umkreis finde ich sie leider nicht. Also werdet ihr auch in Zukunft auf Drohnenaufnahmen verzichten müssen 😩



Ende des zweiten Teils meiner Nordland-Tour 2024

Auf meinem Youtube-Kanal (klick) zeige ich auch alles in meinen Videos.

Die Rabatte nicht vergessen

10% Rabatt bei ALLPOWERS (Powerstations und Solarmodule)

15% Rabatt bei der Firma FLEXTAIL (Mückenlampen und vierl mehr)

5% Rabatt bei der Firma VIOFO (Dashcams) –

Alle Rabatte Hier

Denkt auch an meine Stellplatzkarte, in der ich alle Plätze verzeichne, auf denen ich übernachtet habe.

Überwintern 2023/24 – Folge 9

04.01.24 – Algarrobo-Costa

Heute nach sieben schönen Tagen verlassen wir (Karlo und ich) Trorrox-Costa. Hans und Caro sind gestern schon gefahren, da sie noch Freunde in Malaga besuchen und dann weiter nach Marokko wollen. Hanni und Roger bleiben noch bis morgen. Es geht zu erst zu einer Tankstelle in Torre del Mar, bei der ich Abwasser, Toilette entsorgen und Frieschwasser tanken kann. Danach fahren wir auf einen Parkplatz neben Lidl, um dort zu übernachten, denn ganz in der Nähe ist Karlo, mein dänischer Freund, zu einem Geburtstag in ein Restaurant eingeladen, zu dem er zu Fuß hinlaufen kann. Soeben hat mich ein sympathischer Abonnent (Matthias) angesprochen, der hier wohnt und wir haben uns nett unterhalten.

05.01.24 – Marbella

Nach einer recht ruhigen Nacht auf dem Parkplatz neben Lidl, geht es gegen 8:30 weiter Richtung Süden. Unterwegs darf ich in der Bergregion einen tollen Regenbogen bewundern. Die 100 km dauern 2:45 Stunden, da in Malaga eine Hauptstraße, gesperrt ist. So komme ich gegen kurz nach elf auf der Sackgasse in Marbella an, auf der man prima ruhig übernachten und im Park nebenan mit dem Hund spazieren kann.



07.01.24 – Estepona

Heute stelle ich das neue Video für kommenden Mittwoch fertig. In der Zeit gehen Roger und Hanni, die auch hier an der Straße übernachtet haben, mit Lümmel, ihrem Hund und Tommy eine große Runde spazieren. Danach geht es die kurze Strecke nach Estepona, zu einem Sandplatz an einer sehr schönen Badebucht, dem Playa del Cristo.
Das Hafengebiet ist sehr schön mit beeindruckenden Yachten und schönen Restaurants.

09.01.24 – Castellar de la Frontera

Der heutige Tag empfängt mich hier in Estepona mit Regen bei 11 Grad. Gegen 8:30 in einer Regenpause Spaziergang mit Tommy, mein rechtes Knie schmerzt trotz Kytta-Salbe. Tommy ist danach völlig nass von unten und voll Sand, Beine, Füße, Bauch, da heißt es erst mal einigermaßen säubern und trocknen. Gegen 11.30 Abschied von Roger und Hanni, die mich gestern Abend wieder mal mit leckerem Abendessen verwöhnt haben. Es waren wieder zwei nette Tage mit den beiden und bis gestern Morgen auch mit Caro und Hans, die aber gestern schon abgefahren sind Richtung Marokko. Nach dem Einkauf bei Lidl geht es dann bei Regen 80 km südöstlich zu einem kostenlosen Stellplatz etwas weiter im Landesinneren. Unterwegs gab es immer wieder interessante Aussichten auf Bergdörfer, Landschaften mit tief hängenden Wolken.





10.01.24 – Castillo de Castellar de la Frontera

Nach eine absolut ruhigen Nacht hier auf dem kostenlosen Stellplatz in Castellar de la Frontera wechsele ich erst mal die Straßenseite – der Stellplatz ist in zwei Teile geteilt – um auf der anderen Seite zu entsorgen und Frischwasser zu tanken. Danach geht es zum 10 km entfernten Castillo, dessen Ursprung aus dem 7. Jh. stammen soll. Innerhalb der Burgmauern liegt ein kleines, nettes, bewohntes Dorf. Von dem Kastell hat man eine tolle Aussicht auf das Umland, den darunter liegenden Stausee mit zur Zeit sehr wenig Wasser und bis nach Gibraltar.

10.01.24 – Parkplatz am Torre Nuvea bei Santa Margarita

Nach dem Besuch des Kastell fahre ich noch nach Santa Margarita in der Nähe von Gibraltar, auf einen Parkplatz oberhalb des Strandes und am letzten übrig gebliebenen der vier Wachtürme, dem Torre Nueva. Hier stehen schon ein paar Wohnmobile und es gibt kein Verbots- oder Beschränkungsschild.
Hier ärgere ich mich über ein paar Camper, die direkt neben mir drei bis vier Parkplätze belegen, mur um einen direkten Blick auf das Meer zu haben. Damit nehmen sie den einheimischen Tagesgästen die vorderen Plätze weg, was schnell zu deren Unmut führen kann. Sorry, aber manche haben eben kein Gespür, wie man sich in einem fremden Land verhält.
Hier bleibe ich zwei Tage.


12.01.24 – Algeciras

Nach einer etwas unruhigen Nacht mit sehr stürmischem Wind – es gab auch eine Sturmwarnung für dieses Gebiet – geht es nach der Morgenrunde und dem Frühstück los in Richtung Algeciras, dem Fährhafen nach Marokko. Nein ich will nicht nach Marokko, doch hier gibt es einen Sandplatz, direkt am Strand, auf dem man gut übernachten können soll. Dort angekommen will ich einen vorderen Platz nutzen und fahre mich erst einmal im Matsch fest. Deswegen stehen die anderen Camper auch alle auf der andere Seite mit dem festen Untergrund. Mit Hilfe von vier anderen Campern schaffe ich es wieder frei zu kommen, vielen Dank an die spanischen und deutschen Kollegen. Mit der Erfahrung stelle ich mich auf den asphaltierten Parkplatz vorne vor dem Matschplatz. Der Strand und die Promenade vom Playa Getares ist sehr schön und im Sommer bestimmt auch lohnenswert mit vielen Strandbars und Restaurants, die jetzt alle geschlossen sind. Zur Zeit gibt es hier viele Kitesurfer, da der Wind wohl ideal für sie ist. Der Ausblick auf Gibraltar und die in der Bucht liegenden Schiffe ist toll.

14.01.24 – Barbate

Gestern spät Nachmittag hier in Barbate angekommen. Bei der Einfahrt auf den Platz, den ich mir ausgesucht hatte, habe ich gleich mal die Höhenbegrenzung – angeblich 2,50 m – mitgenommen, obwohl mein Auto nur 2,40 m hoch ist. Bisher hatte ich bei Höhenbegrenzungen mit 2,50 m noch keine Probleme. Gut dass außer an der Höhenbegrenzung kein größerer Schaden am Fahrzeug passiert ist. Wie ich später feststellen werde, hat sich meine Außeneinheit der Oyster Connect (Internet Antennen-Router-Kombination) verbschiedet und ist mit wohl später weggeflogen, kostet die Kleinigkeit von mehr als 500 €.
Die Höhenbegrenzung hat später die Feuerwehr repariert, bzw. abgebaut. Etwas weiter kann man aber wie auch schon andere Camper ganz gut stehen, man muss nur über einen Fußweg anfahren, gewusst wie. Barbate hat eine schöne Strandpromenade mit vielen Kaffees und Restaurants und einen riesigen Strand. Ich werde hier bis Montag bleiben.

15.01.24 – Puerto Real

Nachdem ich das Problem mit der neuen O2-Karte im Smartphone geklärt habe – ich bin von Vodafone auf O2 gewechselt, konnte aber nicht mehr angerufen werden, die Karte ist wohl defekt und muss getauscht werden – geht es endlich um 11 Uhr los. Mein Ziel ist Cadiz. Auf dem Weg dorthin kaufe ich Hundefutter und will meinen Camper waschen. Als ich die Münze in den Automaten stecke, fangt die Düse sofort an, springt aus der Halterung und schlägt mir gegen das Gesicht, außer nasser Kleidung ist weiter aber nichts passiert, Glück gehabt würde ich sagen. Es wird wohl ein Tag zum Vergessen. Dann fahre ich weiter nach Cadiz, leider finde ich da keinen Parkplatz, weil der in Park4Night angegebene Platz für Wohnmobile gesperrt ist. Etwas gefrustet gebe ich auf und fahre in Richtung eines Parkplatzes am Strand. Leider bemerke ich erst nach 25km, dass der ausgesuchte Platz in der falschen Richtung, zurück Richtung Malaga, liegt. So drehe ich um und steuere einen Parkplatz an der Bucht von Cadiz in Puerto Real an.
Die vorgelagerte Insel Trocadero spielt eine größere Rolle in den historischen Geschichten um Spanien, Frankreich und dem Römische Reich.



16.01.24 – Umbrete

Heute Morgen nach dem Spaziergang mit Tommy lerne ich drei nette Camper aus Freising kennen, die schon einmal mit ihrem Wohnmobil durch Süd und Nordamerika gefahren sind, ja das würde mich auch reizen. Nach dem netten Gespräch geht es dann bei bewölktem Himmel Richtung Sevilla. Unterwegs sehe ich mir noch den kostenlosen Stellplatz außerhalb von Puerto Real an, nichts besonderes nur sehr viel Platz mit Ver- und Entsorgung. Nebenan liegen gleich zwei Supermärkte also ideal zum Einkaufen. Als ich Sevilla passiere, fängt es wie vorhergesagt an zu regnen und hört auch in Umbrete bis zum späten Abend nicht wieder auf, meinem heutigen Ziel. Ziemlich blöd, wenn man mit dem Hund raus muss. Gut, dass es vom kostenlosen Stellplatz asphaltierte Wege und Bürgersteige gibt, auf denen man laufen kann. So wird Tommy nur nass und nicht auch noch dreckig. Der kostenlose Stellplatz ist bei meiner Ankunft schon recht gefüllt. Er liegt zwischen dem Sportplatz und einer Olivenplantage.




17.01.24 – Campingplatz Olhao

Endlich bin ich hier auf dem Campingplatz in Olhao angekommen, wo Lothar und Dieter, meine beiden Freunde aus den letzte Portugal-Überwinterungen, schon einige Zeit gestanden haben. Neben beiden waren noch zwei Plätze frei, so dass ich mich dort hinstellen konnte. Zur Begrüßung sind wir dann in das Restaurant am Platz Pizza essen gegangen. Die Stellplätze hier am Platz sind zwar nicht so groß und frei wie in Albufeira, doch der Platz ist viel preiswerter als der, auf dem wir die letzten Male waren. Ich werde hier voraussichtlich etwa bis 18. Februar bleiben aber nicht so lange, wie die Beiden, die erst im März die Rückreise nach Deutschland antreten werden. Ich werde mal schauen, was ich mir hier in Portugal noch ansehen möchte.




Soweit der nächste Teil meiner Überwinterung in Südeuropa 2023/24.

Hier nochmal der Hinweis auf meine Stellplatz-Karte (klick)

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Stellplatzkarte-Bild-1024x743.jpg

15% Rabatt auf alle Artikel der Firma FLEXTAIL:
Rabatt-Code: „FLEXTAIL15“

Überwintern 2023/24 – Folge 1

28.09.23 – Vom Niederrhein nach Ingelheim am Rhein

Nach sechs Monaten in gewohnten Gefilden – mit kleinere Ausflügen in den Norden – geht es heute endlich wieder los auf größere Reise zum Überwintern.
Ich habe nur ein noch keine Ahnung wohin es im Süden genau geht. Meine Idee Italien, doch da ist der Sprit recht teuer – 1 Liter Diesel kostet er dort so zwischen 1,90 und 2,00€.
Dagegen kostet der Liter Diesel in Spanien zwischen 1,60 und 1,75€.
Da ich momentan sparen muss, weiß ich noch nicht, ob ich Süditalien verwirklichen kann, mal sehen.
Nach heutigem Frühstück bei eine lieben Freundin und mehreren Packshops und Geschäften, geht es los. Das geplante Campertreffen von Avanti on Tour an der Mosel habe ich für mich abgesagt, da mir 45€ für zwei Übernachtungen auf dem Campingplatz zu teuer sind. So bin ich jetzt auf dem Weg nach Niederstetten, wo ich mich mit Dieter treffen möchte, für den ich jetzt auch mehr Zeit als ein Abend Zeit habe. Die erste Übernachtung mache ich nach drei Stunden Fahrt in Ingelheim am Rhein auf dem kostenlosen Stellplatz. Der Platz ist voll und einige Fahrzeuge stehen auf dem anschließenden Parkplatz, auf dem ich auch Platz finde.

29.09.23 – Niederstetten

Nach einer ruhigen Nacht geht es heute ins frankische Hohenlohe nach Niederstetten. Drr hiesige kostenlose Stellplatz ist fast die Sommerbasis von Dieter, mit dem ich bis jetzt dreimal an der Algarve überwintert hatte. Der Platz ist einfach, bietet aber Strom (0,50€/1kW) und Ver- und Entsorgung. Er ist Teil eines Park- und Veranstaltungplatzes auf dem jeden Samstag ein kleiner Markt stattfindet. Prima zum Einkaufen von ein paar Gaggele (hohenloher Fränkisch für Eier).


01.10.23 – Nattheim

Nach der Verabschiedung von Dieter, dem Ver- und Entsorgen (Abwasser, Frischwasser) und etwa einer Stunde Fahrt bin ich hier in Nattheim auf dem kostenlosen Stellplatz gelandet, den ich früher schon zwei mal besucht hatte. Ganz in der Nähe gibt es gute Einkaufsmöglichkeiten (Lidl, Rossmann, Netto, Bäcker…) und nachts ist es sehr ruhig. Beim Spazieren gehen mit Tommy habe ich in der Nähe am Schwimmbad ein zutreffendes Schild gesehen.

02.10.23 – Oberstaufen

Nach 2 Stunden Fahrt mit einer Pause zum Gassigehen bin ich jetzt auf dem Parkplatz oberhalb von Oberstaufen angekommen. Die Sonne geht bald unter und morgen treffe ich mich auf einen Kaffee mit einer lieben Freundin vom Wohnmobil-Stammtisch und ihrem Mann.

03.10.23 – Oberstaufen

Heute gegen 13 Uhr treffe ich mich mit Regine und ihrem Mann am Bahnhof. Set die beiden das 49-Euro Ticket haben, reisen sie viel mit der Bahn umher. Es wird ein vergnügter, netter Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und einem kleinen Rundgang durch Oberstaufen.

Gegen Abend geht es dann weiter nach Balzhofen, wo meine Schwester in einer Pension Urlaub macht und morgen Geburtstag feiert.

04.10.23 – Ausflug zum Hörmoos Alpengasthof

Heute auf dem Geburtstag meiner Schwester fahren wir mit ihrer Familie zum Parkplatz des Almhotels Hochhädrich (Österreich), von da geht es etwa 2,5 km und 35 Minuten über die deutsche Grenze zum Alpengasthof Hörmoos auf ein erfrischendes Getränk.
Dann geht es etwa drei Kilometer zurück zum Auto. Tommy und ich sind ziemlich fertig, mein Schrittzähler zeigt 6,5 km, 1:30 Std. und über 10.000 Schritte an. Dafür schläft Tommy dann aber auch in der Nacht ohne irgendwelchen Zirkus durch.





Abends in der Pension nach dem leckeren Abendessen wird dann noch wie gestern Canasta gespielt.

Das Video zum ersten Teil meiner Reise durch Südeuropa findet ihr hier:

Mehr Ordnung im Camper

08.09.2023 Einbau eines Regals

Weil mich immer die vier kleine Euroboxen auf meinem zweiten ungenutzten Bett gestört haben, lasse ich mir nun ein Regal einbauen. Die Boxen enthalten, Lebensmittel, Bürobedarf, Fotokram und kleine Foto-Cases.

Auf dem P1 des Caravan-Salons in Düsseldorf habe ich Volker Riedel mit deiner Firma Bigfoot kennengelernt. Er baut vor Ort Regalsysteme, schneidet zu, montiert und baut ein.
Er fährt selbst einen vollintegrierten Camper und hat alles zum Bau der Regale in seinem Anhänger inklusive einer Werkbank.

Dem Treffen mit Volker gingen einige Arbeiten Voraus:
1. Entfernen von Matratze und Lattenrost, die stehen jetzt bei meinem Sohn im Keller

Nach dem Entfernen kann man (rechts) direkt auf das Regal in der Heckgarage blicken, also muss hier ein Brett drüber. Außerdem brauchen wir ein Brett, auf dem Das Regal festgeschraubt wird. Das Regal soll links direkt hinter dem Kühlschrank angebracht werden.

Das Brett muss zweigeteilt (eigentlich dreigeteilt sein), da man links hinten unter dem schmalen Teil an den Zugang zum Wassertank kommen muss. Dieser Teil lässt sich hochklappen.

Soweit die Vorarbeiten.
Am 08.09.2023 treffe ich mich mit Volker auf dem kostenlosen Stellplatz in Schüttorf, wo das Regal zurechtgeschnitten und verschraubt wird. Es sind viele kleine Schrauben, denn die einzelnen Profile werden professionell verbunden.


Nach dem ganzen Geschraube wird das Regal dann eingebaut.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und sieht viel aufgeräumter aus als vorher.
Da jede Kiste einen Auszug hat, kann man jetzt auch an alle Kisten problemlos zugreifen.

Dahinter ist immer noch Platz für Tommys Decke und Hundenest.

Das passende Video zum Regalbau findest du HIER

Kleine Nordtour im Juni 2023

09.06.2023 – Hamburg

Heute fahre ich mit meiner Schwester zur Verabschiedung meiner Tante in Hamburg, die morgen beerdigt wird. Abends ist ein Essen mit der ganzen großen Familie im Blankeneser Witthüs und morgen die Beisetzung im Friedwaldbereich des Friedhofes.
Meine Schwester übernachtet im Hotel und ich kann mit meinem Camper in der Nähe auf einem Rasen/Sand-Platz stehen. Leider fahre ich beim Rangieren mit dem Frontbügel auf einen versteckten Baumstumpf auf und es rumst kräftig. Bei näherer Betrachtung ist die Halterung des Bügels total verbogen und die Unterbodenverkleidung auf der Fahrerseite halb abgerissen, die ich dann komplett entferne.

10.06.2023 – Hamburg-Wedel-Hohenhorst

Nach der Beisetzung fahre ich meine Schwester zum Hamburger Bahnhof und ich setze meine Reise fort in Richtung Westen nach Wedel, wo ich erstens ein Paket abholen will und zweitens auf dem dortigen Stellplatz übernachten möchte. Ich suche mir auf dem Stellplatz eine freie, schattige Ecke – im Moment ist es sehr heiß in der Sonne – und gehe zur Schwimmbadrezeption gegenüber, die die Anmeldungen machen für den Platz.
Dort muss ich aber leider erfahren, dass man erst zur Anmeldung muss und dort gesagt bekommt, welcher Platz noch frei ist und dann erst den Platz belegen kann, der Platz den ich ausgesucht habe ist belegt – merkwürdig die komplette Ecke war leer – es sein nur noch ein Platz frei, ich solle hinüber gehen, den Wagen dorthin stellen und dann buchen kommen.
Da ich erstens den Blödsinn nicht mitmache, mehrfach hin und her zu laufen und zweitens der freie Platz im mittleren Bereich und somit voll in der Sonne liegt, fahre ich weiter zu einem Parkplatz am Elbedeich. Hier kann ich zwei Nächte bleiben. Der Platz ist total ruhig, es steht noch ein anderer Camper in der anderen Ecke des Platzes und tagsüber kommt das ein oder andere Fahrzeug mit Hund zum Gassigehen. Man kann hier sehr schön über den Deich mit dem Hund laufen. Von der Elbe sieht man nicht sehr viel, weil zwischen Deich und Elbe noch das Deichvorland und die Haseldorfer Binnenelbe und eine Halbinsel liegen.



12.-14.06.2023 – Brunsbüttel


Nach zwei Übernachtungen geht es am Montag weiter nach Brunsbüttel auf den dortigen Stellplatz am alten Hafen. Der Platz liegt direkt am kleinen Yachthafen. Von hier kann man schön über den Deich spazieren bis zur Mole IV mit dem Leuchtfeuer. Hier kann man auf die Einfahrt der Schleuse zum Nord-Ostsee-Kanal (NOK) blicken.
Leider konnte ich nicht zur Schleuse laufen, da am zweiten Tag, an dem ich es geplant hatte, die Feuerwehr quer über den Deich Spritzübungen machte und eine Dusche hatte ich nicht eingeplant.

15.-19.06.2023 – Stellplatz am NOK am Flugplatz Schachtholm


Heute bin ich über Umwege zum NOK (Nord-Ostsee-Kanal) gefahren zum Stellplatz bei Hörsten direkt am Flugplatz Scharnholm. Leider habe ich nur einen Platz in der zweiten Reihe bekommen aber auch von hier kann man den großen Pötten beim Vorbeifahren zusehen. Hier werde ich erst mal nur zwei Nächte bleiben, mal sehen vielleicht auch länger.
Hier kommen sehr viele Container Schiffe aber im Moment auch einige Nostalgiesegler, auf ihrem Weg zur Kieler Woche.
An einem Tag passierte uns die Silver Wind, ein kleineres Passagierschiff.
Einziger negativer Punkt an diesem Stellplatz für Tommy, auf der anderen Seite des Kanals gab es eine Schussanlage zum Verscheuchen von Vögeln. Tommy hat ziemlich Angst vor Knallgeräuschen. Er verzieht sich dann jedes mal sofort in den Camper.
Ich habe hier auch beide sehr nette Nachbarn kennen gelernt, die zu meiner Linken, Helga und Wolfgang, sind Youtube-Abonnenten der ersten Stunde. Zu meiner Rechten ist ein älteres Ehepaar mit Hund und die nette Dame, die öfter beim Gassigehen Tommy gleich mit ausführt. Die beiden Hunde verstehen sich gut.
Am letzten Abend laden mich die beiden Abonnenten zum Abendessen im nahen Flughafenrestaurant ein, es werden nette Gespräche.

18.06.2023 – Glückstadt


Für morgen habe ich mir eine kleine Flussreise vorgenommen, die Fähre von Glückstadt nach Wischhafen wird mich über die Elbe bringen.
Heute fahre ich erst einmal zum ersten Parkplatz vor der Fähre, um dort zu übernachten. Leider ist vor der Fähre ein etwa 2km langer Stau, so dass es doch recht lange dauert, bis ich am Parkplatz ankomme. Es gibt hier noch einen zweiten Parkplatz direkt an der Fähre, doch der ist nicht so groß und schön. Auf der anderen Seite der Straße ist noch ein weiterer Parkplatz, auf dem eine Fischbude steht. Hier gibt es leckere, frische Fischbrötchen.
.

19.06.2023 – Elbe-Fähre und Sulingen

Heute geht es auf die Fähre. Um diese Zeit – 9:30 Uhr – ist noch nicht so viel los und wir bekommen gleich die zweite Fähre, die im Abstand von 30 Minuten fahren. Leider ist heute das Wetter ziemlich bescheiden, es regnet fast ununterbrochen.

Auf der anderen Elbeseite geht es erst zum Einkaufen und dann bis Sulingen. Hier gibt es einen schönen, kostenlosen Stellplatz. Leider sind Ver- und Entsorgung und Strom noch im Umbau und nicht nutzbar. Letzteres benötige ich sowieso nicht und V+E sind noch nicht akut. In der Nähe ist der Stadtsee, um den man schön spazieren kann.

20.-23.06.2023 – Holzminden


Jetzt geht es weiter nach Holzminden. Dort will ich in den nächsten Tagen meinen fast gleichaltrigen Cousin besuchen. Wir sind nur 5 Tage auseinander und wurde früher oft „die Zwillingen“ genannt.
In Holzminden gibt es einen Campingplatz mit einem Bereich direkt an der Weser, dort habe ich gebucht für zwei Tage.
Der Bereich des Platzes direkt an der Weser ist traumhaft. Ich bekomme noch einen der letzten Plätze ganz am Ende.

Am 22. bin ich bei Johannes und Karen zum Essen eingeladen. Die zwei Kilometer zu ihrem Haus laufe ich mit Tommy. Es wird ein sehr schöner Nachmittag, danke euch Beiden für das leckere Essen und die netten Stunden.
Am späten Nachmittag fährt mein Cousin Tommy und mich dann zurück zum Platz, weil ein Unwetter im Anmarsch ist. Wir kommen gerade noch rechtzeitig am Camper an, bevor der Regen anfängt. Am Abend gibt es dann noch ein heftiges Gewitter, was Tommy überhaupt nicht mag, wo er doch so empfindlich auf Knallgeräusche reagiert. Für das kommende Sylvester werde ich mir etwas einfallen lassen müssen.
Am 23.06. fahren wir dann zurück zum Niederrhein.

Hier endet dann auch meine kleine Nordtour,
das passende Video findet ihr auf meinem Youtube-Kanal


Kleines internationales WoMo-Treffen Mai 2023

27. – 31. Mai 2023 – ich treffe mich mit einem lieben Freund auf dem Campingplatz Beckmann in Cuxhaven-Duhnen.
Dort haben wir für diese vier Tage reserviert.

Da ich viel Zeit habe verläuft bei mir die Anreise gemütlich über Land in drei Etappen.
Die erste endet in Havixbeck.

Hier gibt es einen einfachen, kostenlosen Stellplatz, der Teil eines Parkplatzes ist.
Er bietet breite, etwas kurze Plätze gekennzeichnet durch weiße Linien auf dem Asphalt und die Möglichkeit zur Ver- und Entsorgung. Das Ablassen des Grauwassers kann nur über einen Schlauch erfolgen, weil man das Fahrzeug nicht über den Schacht fahren kann.
. .

Die zweite Etappe ging bis Ganderkesee.

Hier fahre ich erst den einen der beiden kostenlosen Stellplätze am Freibad an, habe hier jedoch kaum Internet.

Daher fahre ich zum zweiten kostenlosen Stellplatz. Es ist ein Platz für 2 Wohnmobile und einen Bus am Rande eines großen Parkplatzes. Hinter der Hecke liegt direkt der Bahnhof, auf dem aber nachts kein Verkehr ist. Der Platz bietet auch kostenlose Ver- und Entsorgung und kostenpflichtigen Strom. Gegenüber sind gleich Aldi, Edeka, ein Getränkemarkt, ein Tiermarkt und eine Tankstelle. Neben dem scheinbar länger abgestellten Wohnmobil aus der Gegend war der zweite Platz noch frei.
. .
Am nächsten Morgen, nach dem Entsorgen und Wasser tanken geht es dann weiter nach Cuxhaven.

In Cuxhaven auf dem Camping Beckmann angekommen erwartet mich Karlo aus Dänemark schon. Wir haben zwei Plätze nebeneinander in der Nähe der Einfahrt, der Rezeption und des Sanitärgebäudes.
Der Campingplatz ist sehr schön angelegt mit großen Parzellen, modernem Sanitärgebäude, Wintergarten für regnerische Tage und einem freundlichen, netten Personal.
In den vier Tagen laufen wir mehrfach zur 900m entfernten Strandpromenade, essen Fischbrötchen, unterhalten uns viel und relaxen.

Nachdem wir uns am 31.05. verabschiedet haben, fahre ich mir noch den Stellplatz am Hafen auf der Platte ansehen. Ein einfacher sehr großer Stellplatz auf Asphalt nicht schön aber toll, um Schiffe zu schauen.

Die Rückfahrt führt mich über viele Landstraßen und ein wenig Autobahn nach Xanten auf den Komfort-Stellplatz, über den ich auch schon im Video berichtet hatte:
Link zum Video
Ich habe dort auch noch einige Tage Guthaben von meiner Vorteilskarte, die der Betreiber zur Pandemiezeit verkauft hatte um zu überleben.

31.05.23-04.06.23 Xanten

Ein lieber Youtube-Abonnent hat mich eingeladen, ihn im Xantener Freizeitpark zu besuchen, wo er wohnt. Der Freizeitpark liegt direkt an der Xantener Nordsee. Die Xantener Nordsee und Xantener Südsee sind zwei verbundene Baggerseen von insgesamt ca. 110ha. So haben wir uns für Freitag Nachmittag verabredet.
Dirk, so heißt der Kollege, holt mich an der Schranke ab und wir drei – Dirk, Tommy und ich – gehen zu seinem Bungalow.
Dirk hat drei Pakete von Amazon für mich angenommen, Verschiedenes zum Grillen vorbereitet und extra Leckerlies für Tommy geschnitten. Rundum ist es ein netter Nachmittag mit lecker Essen vom Grill und netten Gesprächen. Nachdem ich Dirks Camper und seine Modifikationen angesehen habe verabschiede ich mich gegen Abend und gehe noch ein kleine Runde an der Xantener Nordseee entlang, bevor Tommy und ich zurück zum Stellplatz fahren, um dort noch bis Sonntag zu bleiben.

Soweit mein Kurztripp nach Cuxhaven und Xanten.

Das passende Video findet ihr HIER

3. Portugaltour 2022/23 Rückreise – Mein neuer Mitbewohner

Heute Morgen wieder zu Heike gefahren, Kurze Runde mit Tommy gegangen, alle Formalitäten erledigt. Dann konnten Tommy und ich abfahren. Er hat brav angeschnallt auf dem Beifahrersitz in dem Hundenest gesessen und interessiert aus dem Fenster geschaut. Das Hundenest auf dem Sitz ist etwas instabil, deshalb werde ich ich das auf zukünftigen Fahrten weglassen.

. .

Hiermit endet dann auch meine Portugal/Spanien-Tour.

3. Portugaltour 2022/23 Rückreise – Oberzissen

Heute Morgen in Ingelheim erst mal Entsorgen und Müll entleeren. Wasser tanken scheitert leider daran, dass ich keine einzelnen Eurostücke habe.
Dann geht es weiter über die A61 durch einen längeren Stau nach Niederdürenbach, wo ich Tommy kennen lernen darf. Er empfängt mich direkt mit Gebell, wie bei allen Fremden, die in die Wohnung kommen, erzählt mir Heike, die derzeitige Pflegemama. Dann, als ich auf der Couch sitze kommt er und legt sich direkt neben und zum Teil auf meine Füße, Heike ist ganz erstaunt. Dann gehen wir drei eine kleine Runde spazieren. Inzwischen ist auch der Adoptionsvertrag per Post angekommen. Wir verabreden uns für morgen Vormittag um Tommy abzuholen. Die Vermittlungsgebühr überweise ich im Wohnmobil und fahre zum nahen Stellplatz in Oberzissen, der 5,-€/24 h kostet und auf dem ich auch Wasser tanken kann. Stromsäulen gibt es auch für Camper, die das brauchen.

.
.

Alle hier genannten Plätze findest du auch in meiner Stellplatz-Karte

3. Portugaltour 2022/23 Rückreise – Ingelheim am Rhein

Heute Morgen recht früh aufgewacht und gefrühstückt. Da ich aber noch recht müde war, habe ich mich noch mal hingelegt und bis 11 Uhr geschlafen. Dann ging es weiter Richtung NRW bis Ingelheim, wo es einen weiteren kostenlosen Stellplatz gibt. Er liegt recht schön und ist ein Teil eines großen Parkplatzes neben dem Freibad. Nebenan gibt es eine Pizzeria, die aber leider Montags und Dienstags geschlossen ist. Auch eine Ver- und Entsorgung gibt es nebenan auf dem Parkplatz. Was toll ist, dass es en der Frischwassersäule kostenlos „Kaffeewasser“ gibt. Beim Erkunden der Gegend habe ich dann noch ein paar Frühlingsboten entdeckt. Die kommende Nacht hier wird bestimmt ruhiger als die letzte.

Alle hier genannten Plätze findest du auch in meiner Stellplatz-Karte