08.03.26 – Palos de la Frontera, Spanien
Nachdem ich gestern zu Lidl einkaufen war, bin ich wieder zurück nach La Rabida auf den Parkplatz am Kolumbus-Museum gefahren. Gegen 23:30, ich war schon im Bett, fing draußen der Terror an. Viele aufgemotzte PKW, die laut knallend (Fehlzündungen) über den Parkplatz bretterten. Solche PKW sind in Deutschland bestimmt nicht zugelassen, ich denke auch in Spanien nicht. Als das kein Ende nahm, bin ich dann „geflüchtet“ und wieder oben in der Nähe der Säule „Denkmal der Entdecker“ in den Park gefahren, in dem ich vor zwei Tagen frühmorgens von der Polizei geweckt und weggeschickt wurde. Im Park gibt es eine Heremitage „Casa Hermandad Nostra Senorade los Milagros“. Von hier sehe ich mir in dert Nähe das Kloster von außen an, in dem Kolumbus eine Zeit gelebt hat und die Entdeckersäule.
10.03.26 – Kolumbus-Museum und Isla Mayor, Spanien
Heute Morgen nach dem Frühstück geht es wieder runter auf den Parkplatz am Museum. Der Besuch des Muelle de las Carabelas (Kai der Caravellen) ist sehr interessant. Dort liegen Nachbauten der drei Schiffe, mit denen Kolumbus 1492 nach Amerika gesegelt ist, was für ein Abenteuer mit solchen Schiffen (das Größte ist 23,6 m lang, 7,90 m breit) den Atlantik zu überqueren. Man kann alle drei Schiffe (Niña, Santa Maria und Pinta) besichtigen. Auch ist gegenüber der drei Schiffe ein kleines Stück damaliges Amerika aufgebaut mit Hütten etc. Nach dem Museumsbesuch – übrigens für Rentner nur 1,50 € sonst 3,50 € – geht es dann 100 km Richtung Sevilla auf einen kostenlosen Stellplatz im kleinen Städtchen Isla Mayor, welches nicht sehr sehenswert ist.
11.03.26 – 15.03.26 Rota, Spanien
Nach der Runde mit Tommy im wenig attraktiven Ort Isla Mayor geht es über den Umweg über Sevilla – es gibt keine andere Brücke über den Fluss – 160 km nach Rota.
Hier waren Lothar, Dieter und ich bereits vor zwei Jahren und da es mir gut gefallen hat, bin ich hier wieder gelandet. Parken/Übernachten kann man sowohl auf dem weniger schönen Stellplatz, auf einem weiteren Stellplatz um die Ecke sowie auf den Parkstreifen an der Straße. Ich entscheide mich erst für Letzteres, weil ich hier ziemlich alleine bin. Man kann hier sehr schön durch das daneben liegende Pinienwäldchen spazieren oder auch runter zum Strand laufen. Mal sehen, vielleicht bleibe ich hier zwei, drei Tage.
Heute Morgen ziehe ich mal wieder um. Da es an der Straße doch recht laut ist und mein Camper immer wackelt, sobald ein größeres Fahrzeug vorbeifährt, fahre ich auf den zweiten nahen Stellplatz, auf dem bereits einige Camper stehen. Jetzt in der Nebensaison ist der Platz kostenlos, Ver- und Entsorgung ist um die Ecke auf dem anderen Stellplatz. Hier ist es ruhiger und ich kann mein mobiles Solarpanel aufstellen. Da ja jetzt schönster Sonnenschein ist, werden meine Akkus und die Blackbox gut wieder aufgefüllt. Hier werde ich voraussichtlich bis Sonntag bleiben um mein neues Video zu schneiden.
16.03.26 – Benalup-Casas Viejas, Spanien
Heute Morgen erst mal zu Aldi einkaufen, danach geht es etwa 80 km vorbei an Cadiz und Puerto Real nach Benalup-Casas Viejas. Hier gibt es einen kostenlosen Stellplatz mit Ver- und Entsorgung, was ich morgen früh machen werde. Auf dem Platz laufen zwei Hähne mit ihren Hühnern frei herum und Tommy versucht sie immer zu jagen.
17.03.26 + 18.03.26 – Barbate, Spanien
Nach dem Ver- und Entsorgen heute Morgen geht es etwa 30 km Richtung Meer nach Barbate. Da der offizielle Stellplatz dauerhaft geschlossen ist, bin ich wieder auf dem Sandplatz am Ende der Strandpromenade gelandet. Es ist sehr windig und ich habe bereits im Camper alle Oberflächen mit einer leichten Schicht Sand bedeckt. Daher werde ich wohl doch schon entgegen meiner ursprünglichen Planung bald weiterfahren.
Auf der Strandpromenade entdecke ich einige schöne Mosaike, die meiner Meinung nach beim letzten Besuch vor einem oder zwei Jahren noch nicht da waren.
Am zweiten Tag kommen Tommy und ich leider in einen heftigen Regenguss.
19.03.26 – Los Barrios, Spanien
Heute Morgen flüchte ich noch vor dem Frühstück aus Barbate. Es hat in der Nacht und auch noch am Morgen so stark gestürmt, dass der ganze Van extrem gewackelt hat. Beim kurzen Spaziergang mit Tommy über die Strandpromenade mussten wir durch den Ort zurücklaufen, weil der Sand auf der Promenade so stark ins Gesicht blies. Also fahren wir direkt danach etwa 70 km ins Landesinnere nach Los Barrios auf einen kostenlosen Stellplatz. In der Nähe kann man schön durch einen kleinen Park laufen, dessen Wege plattiert sind, sodass man dort auch bei Regen laufen könnte, der ja zwischendurch immer mal wieder fällt und noch stärker werden soll.




20.-21.03.26 – Ronda, Spanien
Am Freitag fahre ich von Los Barrios 150 km über Estepona vorbei an Ronda zu einem Stellplatz im Landesinneren, der schön und preiswert ist. Leider ist die Fahrt dorthin vergeblich, weil dort so gut wie kein Internet ist, man muss sich über einen QR-Code einbuchen, was bei mir nicht funktioniert eben wegen des fehlenden Internet. Also geht es 40 km zurück nach Ronda. Mit 24 €/24 h nicht preiswert aber mit Strom, hier kann ich gestern mein Video für heute zu Ende schneiden.
22.03.26 – Torrox Costa, Spanien
Heute geht es 150 km wieder zurück zum Meer nach Torrox Costa auf den kostenlosen Parkplatz in der Nähe des Leuchtturms, wo ich bereits mehrfach gestanden habe. Unterwegs kann ich für 1,759 € tanken, die spanische Regierung hat irgendwas gegen die hohen Preise übernommen, vorgestern lag der Preis noch bei fast 2 €. Hier werde ich in den nächsten Tagen Tommy zu Armanda, einer netten niederländischen Hundefriseurin, bringen. Heute Nachmittag treffe ich einen sehr netten Namensvetter, der mich aus Youtube kennt. Er läd mich zum Essen ein und wir haben sehr nette Gespräche mit vielen parallelen Ansichten.
23.03.26 – Torrox Costa, Spanien
Heute ist uns das Wetter freundlich gestimmt, trotz Vorhersage mit teilweiser Bewölkung strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Ich habe mal wieder ein wenig umgeparkt direkt neben Klaus, den ich ganz am Anfang meines Vanlifes in Norddeutschland besucht hatte und der jetzt aber hier in Torrox Costa schon sehr lange steht und schon fast heimisch ist. Jetzt kann ich vom Fahrersitz durch mein Dinette-Fenster direkt aufs Meer schauen. In der Nähe am Strand gibt es einen Felsen auf dem sehr oft eine kleine Kolonie Kormorane sitzt.
29.03.26 – Torrox Costa, letzter Tag
Heute letzter Tag in Torrox Costa. Mit meiner Erkältung geht es bergauf. Das Wetter ist traumhaft, wenn auch sehr windig, mir ist schon zweimal das externe Solarpanel weggeflogen, Gott sei Dank ohne einen Schaden. Der Wind ist allerdings recht kühl. Neben mir die Uschi – Freundin von Klaus – verkauft selbstgemachte Ketten und Glücksbänder, außerdem sammelt sie kleine Aloevera-Pflänzchen, topft sie ein und verkauft sie dann. Morgen werde ich dann aufbrechen und weiter Richtung Norden fahren, obwohl ich dazu eigentlich keine Lust habe angesichts des Diesel-Preises in Deutschland. Unsere Regierung ist ja nicht in der Lage den Mineralölgesellschaften Einhalt zu gebieten, komischerweise funktioniert das in anderen Ländern wie hier in Spanien. Am liebsten würde ich hier dauerhaft bleiben. Naja morgen erst mal Ver- und Entsorgen, Wäsche waschen und ein paar Dinge einkaufen.
30.03.26 – Roquetas de Mar
Heute Morgen gegen 10 Uhr geht es los, Verabschiedung von Klaus und Uschi, dann nach Adra an der A7 zur Moeve Tankstelle. Nicht zum Tanken, mein Tank ist noch fast voll, sondern Ver- und Entsorgen und Wäsche Waschen – Abwasser und Toilette kostenlos, Frischwasser je 22-30 Liter 1 €, Wäsche 14 kg 8,50 € und 4 € Trockner. Danach geht es weiter Richtung Almeria, in Aguadulce kurz hinter Roquetas de Mar bestelle ich in einer Apotheke zwei Medikamente, die morgen früh kommen sollen. Also etwas zurück nach Roquetas auf einen der beiden Parkplätze in der Nähe der Strandpromenade. Beim Spaziergang mit Tommy habe ich einen Blick auf die Sierra Gador, auf der noch Schnee liegt, naja es sind ja auch 2000er Berge dabei.
31.03.26 – Almeria
Da es mir heute entgegen meiner Erwartung doch kaum besser geht – übrigens danke für die Genesungswünsche – fahre ich heute nur bis zu einem Parkplatz in Almeria und werde hier mindestens zwei Nächte verbringen. Der Platz liegt direkt am Anfang der Strandpromenade.
02.04.26 – Almeria, Playa del Bobar
Soeben bin ich umgezogen vom Parkplatz auf einen Strandabschnitt jenseits des trockenen Flussbetts. Auf dem Parkplatz war es inzwischen wegen des Feiertags heute sehr voll und das wurde mir zu trubelig. Auf der anderen Flussseite gibt es auch noch einen nicht so vollen Parkplatz, von dem ein Weg am Strand entlang abgeht. Hier ist es herrlich ruhig mit direktem Blick aufs Meer, hätte ich schon früher machen sollen.
05.04.26 – Gabo de Gata
Heute fahre ich mal nach Gabo de Gata, um mir einen neuen Platz mit besserem Internet zu suchen. Der Parkplatz in Gabo de Gata – riesengroß und ziemlich leer – ist nicht sehr attraktiv und kaum Blick aufs Meer, außerdem miserables Internet trotz Nähe zum Ort. Der zweite Platz südlich des Flugplatzes, ähnlich dem in Almeria bot zwar ein paar Fotomotive doch schön war es da auch nicht. Also fahre ich dann wieder zurück zu meinem „alten Platz“ und erstaunlicherweise jetzt mit besserem Internet, sodass ich mein neues Video für heute 17:55 hochladen kann. Hier bleibe ich erst mal bis mindestens Dienstag.
07.04.26 – La Azohia
Heute Morgen empfängt uns der Tag mit einem schönen Sonnenaufgang aber auch mit vielen Wolken. Es geht dann heute etwa 200 km nördlich nach La Azohia, wo ich jetzt mit anderen Wohnmobilen auf einem Parkplatz an der Straße stehe. Der kleine Ort hat einen langen Strand, ein paar Restaurants und wenig Autoverkehr.
Soweit der fünfte Teil meiner Überwinterung 2025/26.
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Denkt auch an meine Stellplatzkarte, in der ich alle Plätze verzeichne, auf denen ich übernachtet habe.
